Einblicke ins Berufsleben

Aufmerksam hören die Schüler zu, als ihnen Schreinermeister Wolfgang Heller die Arbeitsschritte erklärt. Bild: rid
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Schwandorf
11.03.2016
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Die Mädchen und Buben sind 13 Jahre alt und schnuppern zum ersten Mal Werkstattluft. 366 Mittelschüler aus dem Landkreis nutzen während der bundesweiten "Woche der Ausbildung" die Chance zur beruflichen Orientierung.

Das Kolpingbildungswerk bietet den Schülern der siebten Klassen einen Einblick in die Berufsfelder "Technik, Wirtschaft und Soziales". Wolfgang Heller versammelt die Buben an der Werkbank um sich und erklärt ihnen die Handgriffe. "Beim Holz kommt es auf präzises Arbeiten an", mahnt der Schreinermeister die Schüler. Sie sollen einen Buchständer fertigen, den sie dann nach "Feierabend" mit nach Hause nehmen dürfen. Schulamtsdirektorin Renate Vettori legt großen Wert auf die Verknüpfung der Theorie mit der Praxis. Kolping-Zentrumsleiter Karl Ziegler bietet den Schülern den Schonraum, "den sie zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten benötigen".

Berufsberaterin Gerlinde Beck, Teamleiterin bei der Arbeitsagentur, will den Jugendlichen frühzeitig bei der Berufsfindung helfen, "damit keiner verloren geht". Der Konrektor der Sophie-Scholl-Mittelschule, Hans Schönstein, möchte die Schüler individuell fördern und Hilfestellung leisten bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes. Das Praxisseminar für Siebtklässler gibt es in dieser Form zum ersten Mal. Die Schüler sollen frühzeitig die verschiedenen Möglichkeiten kennenlernen, ehe sie sich dann in der achten Klasse für ein mehrwöchiges Praktikum entscheiden. Die Kosten für das Schnupperpraktikum übernehmen die Agentur für Arbeit und das bayerische Kultusministerium.
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