Elisabethenheim schafft im neuen Anbau 31 zusätzliche Plätze - Auch 20 neue Arbeitsplätze ...
Noch mehr Platz für Leben in der Stadt

Vermischtes
Schwandorf
05.12.2014
0
0
Einweihung des Anbaus, 20 Jahre am Standort an der Bahnhofstraße und Patrozinium: Im Elisabethenheim gab es am 19. November gleich dreifach Grund zum Feiern. "Wir dürfen stolz sein auf dieses Haus", versicherte der Vorsitzende der Bürgerspitalstiftung, Oberbürgermeister Andreas Feller, bei der Einweihungsfeier.

Auch Heimleiter Egon Gottschalk strahlte: "Es ist für uns ein Tag der Freude." Der Träger könne stolz sein auf die Namenspatronin, die Heilige Elisabeth, die es sich zum Ziel gesetzt habe, alte und hilfsbedürftige Menschen nicht nur zu pflegen, "sondern ihnen auch ein Stück Heimat zu geben".

Der Geschäftsführer der Bürgerspitalstiftung nannte die Standortwahl eine weise Entscheidung des damaligen Stadtrates, "denn in der Innenstadt rührt sich was".

31 weitere Plätze

3,8 Millionen Euro hat der Träger in den Anbau des Elisabethenheims investiert und 31 zusätzliche Plätze in 27 Zimmern geschaffen. Mit jetzt 180 Betten sei das Haus das größte Seniorenheim im Landkreis Schwandorf, betonte Egon Gottschalk. Er kündigte die Schaffung von 20 zusätzlichen Arbeitsplätzen und damit eine Erhöhung auf insgesamt 80 Vollzeitstellen an.

In dem dreigeschossigen Erweiterungsbau entstand auch ein beschützender Bereich für 16 demenzkranke Bewohner. 40 Prozent der Senioren sind Sozialhilfeempfänger. Das Haus ist derzeit zu 98 Prozent ausgelastet.

Garten in der Stadt

"Eine gute Lösung haben wir auch bei den Außenanlagen gefunden", sagte Egon Gottschalk. Er ist überzeugt: "Hier entsteht eine wunderschöne Gartenanlage mitten in der Stadt".

"Wir haben Fristen und Kosten eingehalten", stellte Architekt Peter Pracht zufrieden fest. Er lobte "die korrekte Arbeit der regionalen Firmen", die zur Einweihung eine gemeinsame Spende von 2700 Euro überreichten. Mit diesem Geld will die Heimleitung Zimmerpflanzen anschaffen.

Eine weitere Spende von 7000 Euro kam vom Lions-Club, dessen Vorsitzender Alt-OB Helmut Hey den guten Ruf des Hauses hervorhob. Mit dem Geld des Service-Clubs ließ Egon Gottschalk die bestehenden Bänke restaurieren und schuf damit auf dem Freigelände 33 Sitzplätze.

Rechtzeitig zur Einweihungsfeier kam auch die Bewertung des "Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Bayern" (MDK) heraus. Die Qualitätsprüfung für Pflege, Betreuung und medizinische Versorgung ergab die Note 1,2.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.