Eugen Thumann an St. Konrad eingeführt
Neuer Pfarrer ist ein Nachbar

Dekan Hans Amann (links) überreichte Pfarrer Eugen Thumann (rechts) symbolisch den Schlüssel für die Kirche St. Konrad Ettmannsdorf. Der 40-jährige Geistliche ist nun zuständig für die drei Pfarreien Dachelhofen, Neukirchen und Ettmannsdorf. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
17.10.2016
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Dekan Hans Amann überreichte Pfarrer Eugen Thumann am Eingang zur Kirche St. Konrad Ettmannsdorf symbolisch den Schlüssel und wünschte ihm: "Mögest du den Gläubigen das Tor zum Himmel öffnen." Der 40-Jährige trat am Sonntag offiziell die Nachfolge von Pfarrer Albert Hagen an.

Der frühere Kaplan der Pfarrei Regensburg-Reinhausen wechselte 2008 als Pfarrer nach Schwandorf und übernahm die Pfarreiengemeinschaft St. Josef Dachelhofen und St. Martin Neukirchen. Als der Ettmannsdorfer Geistliche Albert Hagen vor einigen Monaten in den Ruhestand ging, übertrug die Diözese dem 40-jährigen Seelsorger Eugen Thumann auch noch die Nachbar-Pfarrei St. Konrad.

Die Vereine aus den Stadtteilen Dachelhofen, Neukirchen und Ettmannsdorf formierten sich am Sonntagnachmittag zum Kirchenzug, begleitet von den Blaskapellen St. Martin Neukirchen und Dachelhofen. Pfarrgemeinderatssprecher Heiko Sedelmaier hieß den neuen Pfarrer an der Kirchentüre willkommen und sagte ihm die Unterstützung der Pfarrangehörigen zu. Er begrüßte auch Pfarrvikar Shijo Alappattu (36), der zuletzt an der Pfarrei Neustadt an der Donau tätig war und nun Pfarrer Eugen Thumann zur Seite steht.

Die Installation eines Pfarrers erfolgt nach einem Ritual. Dekan Hans Amann führte seinen Priesterkollegen zum Ambo, dem Ort der Verkündigung, und anschließend an den Altar, dem Ort der Eucharistiefeier. An der Gottesdienstfeier beteiligten sich zahlreiche Konzelebranten aus dem Dekanat.

Inzwischen hat der Vorsitzende des Kirchbauvereins Ettmannsdorf, Stefan Wenisch, ein positives Signal aus Regensburg erhalten. Die Diözese will sich mit 90 000 Euro an der Sanierung der Kirchenorgel beteiligen. 100 000 Euro hat der Kirchbauverein inzwischen selbst gesammelt. Bleibt eine Finanzierungslücke von rund 60 000 Euro. Stefan Wenisch hofft, sie im nächsten Jahr schließen und mit der Maßnahme beginnen zu können.

Mögest du den Gläubigen das Tor zum Himmel öffnen.Dekan Hans Amann bei der Schlüsselübergabe an Pfarrer Eugen Thumann
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