Familienberatungsstelle hilft bei Regulierungsproblemen
Kindliche Signale sehen

Diplom-Psychologin Sabine Fuchtler (links), Diplom-Sozialpädagogin (FH) Christine Hirmer (rechts) und Diplom-Psychologe Franz Klarner (Mitte) sind Ansprechpartner in allen Fragen der Erziehung und stehen Ratsuchenden zur Seite. Bild: Hirsch
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Schwandorf
21.07.2016
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Wenn Säuglinge und Kleinkinder ständig quengeln und schreien, schlecht ein- und durchschlafen und sich nur schwer beruhigen lassen, sprechen Fachleute von einem "Regulierungsproblem". Die Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle widmet sich verstärkt diesem Phänomen und leistet betroffenen Eltern Hilfestellung.

Diplom-Psychologin Sabine Fuchtler und Diplom-Sozialpädagogin Christine Hirmer nehmen sich Zeit für individuelle Beratungsgespräche, helfen den Eltern, kindliche Signale besser zu verstehen, und entwickeln gemeinsam mit ihnen Handlungsansätze für den Alltag. "Oft zeigen sich Fortschritte bereits nach wenigen Gesprächen", sagt Hirmer. Die ausgebildete Beraterin für Säuglinge und Kleinkinder erklärt den Eltern, wie sie auf Schrei- und Trotzanfälle reagieren sollen, wie sie den Kindern das Einschlafen erleichtern und wie "entspannte Situationen beim Füttern" herstellen können.

"Regulierungsprobleme von Säuglingen und Kleinkindern sollten frühzeitig behandelt werden", erklärt Fuchtler. Wenn es den Eltern nicht gelinge, diese Probleme in den Griff zu bekommen, bestehe die Gefahr von Spätfolgen. Je früher man den Eltern helfen könne, "desto seltener entstehen chronische Probleme".

Der Leiter der Erziehungsberatungsstelle, Franz Klarner, berichtet: Im vergangenen Jahr haben sich 397 Familien zu unterschiedlichen Themen an die Einrichtung in der Höflinger Straße in Schwandorf gewandt.
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