Feier zum Volkstrauertag
Aufruf zu Frieden und Respekt

In Neukirchen fand die Gedenkfeier zum Volkstrauertag bereits am Sonntag statt. Pfarrer Eugen Thumann (Mitte) gestaltete sie, Oberbürgermeister Andreas Feller (Zweiter von links) hielt die Ansprache. Bild: Hirsch
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Schwandorf
10.11.2016
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"So lange Menschen glauben, dass Konflikte nur mit Gewalt zu lösen sind, hat der Frieden keine Chance." OB Andreas Feller warnt deshalb vor Vorurteilen und Ausgrenzung.

Bei der Feier zum Volkstrauertag am Sonntag in Neukirchen rief er zu Respekt und Achtung vor dem Mitmenschen auf. Die Pfarrei St. Martin zog die Gedenkfeier vor, weil am nächsten Wochenende ein großes Fest ansteht. Am Freitag erwartet die Pfarrgemeinde Diözesanbischof Rudolf Voderholzer. Er wird um 18.30 Uhr die heilige Messe feiern und anschließend im Pfarrheim Neukirchen das Gespräch mit den Bürgern suchen. Der Oberhirte gewährte der Pfarrgemeinde St. Martin anlässlich des 1700. Geburtstages des Kirchenpatrons eine "Heilige Pforte". Gleichzeitig feiert Neukirchen den 690. Jahrestag der Ersterwähnung der Pfarrei. Am Sonntag um 18 Uhr soll die Pforte wieder geschlossen werden.

Beichten und beten


Bis dahin haben die Gläubigen noch die Möglichkeit, einen Ablass zu gewinnen, wenn sie durch die Pforte schreiten, beichten und beten. Pfarrer Eugen Thumann versammelte sich am Sonntag nach der Abendmesse gemeinsam mit den Gläubigen, Vereinsvertretern und Fahnenträgern vor dem Mahnmal und gedachte der Toten. Oberbürgermeister Andreas Feller rief alle Menschen dazu auf, ihren Beitrag für ein Leben in Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu leisten.
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