Fußwaschung im Regensburger Dom
Barmherzigkeit Gesicht geben

Mit der Fußwaschung dankte Bischof Rudolf Voderholzer Elisabeth Namyslo für ihre von Nächstenliebe geprägte Arbeit.
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Schwandorf
29.03.2016
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Bischof Rudolf Voderholzer wusch im Regensburger Dom am Gründonnerstag 17 Frauen und Männern die Füße. Darunter waren auch vier Frauen aus dem Landkreis Schwandorf.

Schwandorf/Regensburg. Erika Berger aus Schwandorf ist seit vielen Jahren als Pfarrgemeinderätin, als Kommunionhelferin, die auch Kranken die Hauskommunion bringt, Lektorin und Beauftragte der Seniorenarbeit in der Pfarrei St. Jakob aktiv. Sie macht Geburtstags- und Krankenbesuche im Krankenhaus und daheim. Waldtraud Thanner aus Fensterbach widmet sich der Sterbebegleitung (Hospiz) und ist seit Jahren im Kranken-Besuchsteam tätig.

In der Hospizarbeit


Gabriele Süß aus Trisching ist zusammen mit ihrem Ehemann im Evangelisationswerk Regensburg engagiert. Das Paar lädt alle zwei Wochen zum Gebetskreis in der Pfarrei Schmidgaden ein, leitet eucharistische Anbetungsstunden in Schmidgaden, besucht Senioren und Kranke im Altenheim und Krankenhaus. Gabriele Süß ist zudem seit vielen Jahren Hospizbegleiterin. Elisabeth Namyslo aus Guteneck war viele Jahre in der Caritas-Sozialstation tätig. Sie organisiert Besuchs- und Hospizdienste.

Die Fußwaschung stand heuer im Zeichen des Jahres der Barmherzigkeit. Ausgewählt wurden 17 Personen aus allen Regionen des Bistums Regensburg, die stellvertretend für die vielen stehen, die der Barmherzigkeit ein Gesicht geben.

Tragende Säule der Kirche


Bischof Voderholzer betonte: "Sie setzen die jeweils sieben geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit in die kleine Münze des Alltags um." Die ausgewählten Frauen und Männer engagieren sich für Flüchtlinge, für Sterbende, für Alte und Einsame, für die Caritas oder in der Nachbarschaftshilfe. Bischof Voderholzer: "Der treue und oft in aller Stille getane Dienst so vieler Christen kann nicht oft genug dankbar erwähnt werden. Er ist eine tragende Säule der Kirche."
Sie setzen die jeweils sieben geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit in die kleine Münze des Alltags um.Bischof Rudolf Voderholzer
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