Gartenbauverein Bubach verzeichnet Mitgliederzuwachs
Birnen für den Edelbrand

Pomologe und Sortensammler Josef Wittmann referierte beim Gartenbauverein Bubach. Bild: lkn
Vermischtes
Schwandorf
20.04.2017
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Bei der Frühjahrsversammlung des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Bubach zog die Vorsitzende Gertraud Hölzl eine positive Bilanz, die sich auch in einer gestiegenen Mitgliederzahl niederschlägt. Interessiert verfolgten die Mitglieder im Anschluss der Versammlung den Vortrag des Pomologen und Sortensammlers Josef Wittmann.

Vorsitzende Gertraud Hölzl bezifferte den aktuellen Mitgliederstand inklusive Doppelmitgliedschaften auf 286, das ist ein Zuwachs von sieben Mitgliedern. Die 21 Paletten Blumenerde, die angeliefert wurden, sind bereits fast vergriffen. Auch der Sträucherschnitt wurde angeboten, die Gerätschaften gewartet. Der Geräteverleih verlaufe reibungslos, so Hölzl. Die Kinderaktion "Ein Zuhause für Wildbienen bauen" mit den Kindern war ihren Worten nach ein Erfolg. Die fachkundige Anleitung hatten Otto Rothauscher und Günther Krogner übernommen.

Für den Blumen- und Gartenwettbewerb werde der Verein fünf Anwesen melden. Meldeschluss ist der 16. Juni. Zwei Kategorien stehen laut der Vorsitzenden zur Auswahl: Gartengestaltung mit Gemüsegarten oder Wohn- und Ziergärten. Zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählten die Weihnachtsfeier und das schmücken der Osterkrone. Hölzls Dank galt allen freiwilligen Helfern. Die Krone sei erneut ein echter Blickfang geworden. Die nächsten Termine sind am 27. Mai eine Fahrt zur Gartenschau nach in Pfaffenhofen und der Sommerriss und -schnitt am 24. Juni.

Oberbürgermeister Andreas Feller dankte dem Gartenbauverein für sein ehrenamtliches Engagement. Die Stadt sei auf die Hilfe der Vereine angewiesen, um seine öffentlichen Plätze im Dorf sauber zu halten. Nicht der Verein müsse sich bei der Stadt für den Zuschuss bedanken, so Feller, sondern die Stadt stehe in der Pflicht. Für den Bauhof sei es nie zu schaffen, alle Flächen in dieser Form zu pflegen.

Im Anschluss an die Versammlung folgte ein Fachvortrag vom Pomologen und Sortensammler Josef Wittmann über Wirtschaftsbirnen. Darunter versteht man Birnensorten, die zur Herstellung von Saft, Wein oder Edelbränden verarbeitet werden, aber auch für Dörrobst oder zum Einkochen und Backen verwendet werden können. Je nach Sorte enthalten Sie mehr oder weniger Zucker und Saft, oft ein feines Aroma. Sorten mit viel Gerbstoffen schmecken laut Wittmann erst nach der Verarbeitung.
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