Geschäftsführerin Ingrid Hirsch geht in Ruhestand
„Seele der Arbeiterwohlfahrt“

Abschied und Neustart: AWO-Kreisvorsitzende Ulrike Roidl (Dritte von rechts) und Ehrenvorsitzender Georg Pfannenstein (Zweiter von rechts) verabschiedeten Geschäftsführerin Ingrid Hirsch (rechts) und stellten mit Daniela Friedrich (Mitte) ihre Nachfolgerin vor. Von links sind die beiden Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle, Simone Stauber und Susanne Siml, zu sehen. Bild: rid
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Schwandorf
29.02.2016
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"Ingrid Hirsch war das Gesicht und die Seele der Arbeiterwohlfahrt". Ulrike Roidl würdigte die Verdienste der Geschäftsführerin, die nach 27 Jahren in den Ruhestand geht. Gleichzeitig stellte die AWO-Kreisvorsitzende am Montag die Nachfolgerin vor.

Vom geselligen Kaffeekränzchen-Verein zum Träger zahlreicher Einrichtungen mit 50 Mitarbeitern: Diese Entwicklung habe der Wohlfahrtsverband in der "Ära Ingrid Hirsch" erlebt. Ulrike Roidl zählte die Einrichtungen auf, die in den letzten zwei Jahrzehnten unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt und ihres Partners, der Eltern-Kind-Initiative (EKI), entstanden sind: Schülerhort an der Lindenschule, zwei Kinderkrippen, Mittags- und Nachmittagsbetreuungen an zahlreichen Schulen in der Stadt, Schuldnerberatung , Übernahme der Hans- und Lieselotte-Schuierer-Stiftung, die "Sozialpädagogische Tagesstätte" in Pfreimd und gemeinsam mit Caritas und Rotem Kreuz die "Schwandorfer Tafel".

Dazu biete die Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes Sprachreisen und Badefahrten an und unterstütze sieben Ortsverbände. 13 Jahre lang war der frühere Bundestagsabgeordnete Georg Pfannenstein Kreisvorsitzender. In diese Zeit fiel die Zusammenlegung der Kreisverbände Nord und Mitte zum Kreisverband Schwandorf mit 733 Mitgliedern. "Schwandorf gehört heute zu den größten Kreisverbänden im AWO-Bezirk Niederbayern/Oberpfalz", betonte Bezirksvorstandsmitglied Georg Pfannenstein. "Was sich Ingrid Hirsch in den Kopf gesetzt hat, hat sie auch durchgezogen", erinnerte sich der heutige Ehrenkreisvorsitzende. Nachfolgerin Daniela Friedrich trete in "große Fußstapfen", betonte Kreisvorsitzende Ulrike Roidl.

Die 42-jährige Schwandorferin Friedrich hatte aus mehreren Bewerbungen den Zuschlag erhalten. Sie war bis Ende 2015 Geschäftsführerin der Caritas-Sozialstation in Nittenau und nach deren Auflösung freigestellt. Am 1. April übernimmt Daniela Friedrich nun die Geschäftsstelle des AWO-Kreisverbandes. Im Büro in der Ettmannsdorfer Straße sind mit Susanne Siml und Simone Stauber zwei weitere hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt.

Die scheidende Geschäftsführerin Ingrid Hirsch lobte den Teamgeist in der Geschäftsstelle und ist froh, "dass die Nachfolge so gut geregelt werden konnte".
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