Informationsfahrt für Jugendwarte
Übungsplatz Hohenfels erkundet

Die Jugendwarte der Feuerwehren erfuhren viel über den Truppenübungsplatz Hohenfels und hatten Gelegenheit zum Informationsaustausch über die Inspektionsgrenzen hinweg. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
30.07.2016
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Jedes Jahr organisiert die Jugendfeuerwehr im Landkreis eine Informationsfahrt für alle Jugendwartsprecher, Jugendwarte und Jugendsprecher. Zweck dieser Fahrt ist ein Zusammenführen über die Grenzen der Inspektionsebene hinaus und auch ein Informationsaustausch über die Jugendarbeit in den einzelnen Jugendfeuerwehren. Heuer war das Ziel der Truppenübungsplatz Hohenfels, der 1931 eröffnet wurde, seit 19 51 von der US Army genutzt wird und mit 16 000 Hektar einer der größten Plätze in Deutschland ist, heißt es in einer Mitteilung.

Die Bundeswehr nutzte den Platz jahrelang für den "Scharfen Schuss" mit Panzerfahrzeugen. Inzwischen sind die ehemaligen Schießbahnen entmunitioniert, das heißt von Blindgängern und Munitionsteilen gesäubert. Sie werden von der Natur zurückerobert. Die US Army und ihre Verbündeten bereiten sich heute auf dem Übungsplatz auf die unterschiedlichsten Anforderungen vor, die bei Auslandseinsätzen Mensch und Material fordern.

Durch möglichst realitätsnahe Szenario üben Soldaten die interkulturelle, teils mehrsprachige Kommunikation und den sozialen Umgang mit Einwohnern eines Einsatzgebietes, um so Eigenheiten des Landes kennenzulernen. Die Soldaten sollen sensibilisiert werden. Sie trainieren die Unterscheidung militärischer Ziele bzw. Bedrohungen von zivilen Personen/Angelegenheiten und üben den Umgang sowie die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitskräften und Hilfsorganisationen vor Ort. Kreisjugendwart Christoph Spörl sprach nach der ausgiebigen und informativen Führung Norbert Wittl, Mitarbeiter der US Army in Hohenfels, und Josef Götz, Pilsheim. für die Organisation der Fahrt besonderen Dank aus.
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