Jahres-Wettbewerb der Sparkassenstiftung läuft - Beiträge bis 14. Oktober einreichen
Unterstützung für Integration

Diese Jurymitglieder entscheiden über die Förderpreise der Sparkasse: Das Bild zeigt (von links) Wolfgang Reiner, Doris Dürr, Joachim Hanisch, Anette Plank, Thomas Ebeling, Evi Thanheiser, Hans Hottner, Werner Heß und Wilfried Bühner. Bild: Hirsch
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Schwandorf
04.05.2016
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"Der Zustrom ebbt ab, jetzt liegt der Fokus auf der Integration der Flüchtlinge", sagte Landrat Thomas Ebeling bei der Projektvorstellung. Der Beiratsvorsitzende der Sparkassenstiftung will heuer bei der Preisvergabe die vielen freiwilligen Helfer bei der Umsetzung ihrer Ideen finanziell mit insgesamt 31 000 Euro unterstützen.

"Integration von Flüchtlingen": Stiftungsvorstand Werner Heß stellte in der Sparkasse das aktuelle Thema vor. Gesucht werden Projekte in den Bereichen "Sprachvermittlung und Spracherwerb", "Bildung und Schule", "Ausbildung und Arbeitsmarktintegration", "Sport, Kunst und Musik", "Unterstützung zur Bewältigung des Alltags" und "Interkulturelle Verständigung". Von einer Förderung ausgeschlossen sind Beschäftigungsverhältnisse, bauliche Projekte, Pflichtaufgaben der Kommunen und bereits abgeschlossene Maßnahmen.

Die Ausschreibungsfrist endet am 14. Oktober. Eine Jury wird die Vorschläge bewerten. Sie setzt sich zusammen aus den Mitgliedern des Stiftungsbeirats sowie Doris Dürr von der "Lernenden Region", Anette Plank, Abteilungsleiterin am Landratsamt, und Wolfgang Reiner, dem Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes. Bewerbungen sind zu richten an Julia Zagler von der Sparkasse. Formulare und weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden sich auf der Seite www.sparkassenstiftung-schwandorf.de. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 5. Dezember in der Sparkasse. Das Stiftungsvermögen beträgt 1,265 Millionen Euro. Seit 2004 werden aus den Erlösen Projekte gefördert, "die den Landkreis voranbringen", wie Vorstand Werner Heß betonte. Der hohe Betrag von 31 000 Euro in diesem Jahr stamme aus Erträgen, "die länger zurückliegen". In den nächsten Jahren werde die Stiftung weit weniger ausschütten können, so Heß, bedingt durch das niedrige Zinsniveau.
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