Jochen Surel setzt sich für "mehr Grün in der Stadt" ein
Gärtner erhält „grünes Licht“

Landschaftsgärtner Jochen Surel will die Randstreifen in der Falkenauer Allee mit Blumen und Kräutern bepflanzen und damit Nahrungsquelle und Rückzugsraum für Insekten schaffen. Bild: Hirsch
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Schwandorf
18.09.2016
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Nach der Baumpfalzaktion vor dem Gelände der Firma "Fronberg Guss" ergreift Jochen Surel erneut die Initiative "für mehr Grün in der Stadt". Der Landschaftsgärtner will die Randstreifen in der Falkenauer Allee mit Blumen bepflanzen und sieht darin nicht nur eine optische Aufwertung.

Entlang des Bahnwegs hat der städtische Bauhof mehrere Rasenflächen angelegt. Jochen Surel will die grünen Inseln besser nutzen und dort Blumen und Kräuter pflanzen. Königskerzen, Lawendel und Tymian. Der Umweltschützer und ÖDP-Vorsitzende möchte Futterplätze schaffen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, "die einen stillen und leisen Tod sterben, weil täglich Feldgehölze und Wiesenstreifen verschwinden".

Jochen Surel würde die Insel vor seiner Haustüre am Bahnweg 7 selber bepflanzen und pflegen, wenn ihm die Stadt dazu grünes Licht gibt. Der Fachbereichsleiter für Park- und Gartenanlagen am städtischen Bauhof, Jürgen Diller, sah bei einem Ortstermin in der vergangenen Woche "kein Problem". Im Gegenteil: Der Anwohner Jochen Surel würde den Bauhofmitarbeitern Arbeit abnehmen. Heuer mache das Anpflanzen zwar keinen Sinn mehr, so Diller, aber im Frühjahr 2017 könne er die Aktion starten. Surel hofft auf einen Nachahmungseffekt und möchte umweltbewusste Bürger ermuntern, es ihm gleich zu tun.

"Bewahren, statt vernichten." Unter diesem Motto kämpft der Umweltaktivist auch für den Erhalt zweier Laubbäume am Türmerhaus des Blasturms, "die angeblich die Sicht versperren und verschwinden sollen". Die Kastanie und der Ahornbaum seien kerngesund, stellt Jochen Surel fest. Er appelliert an das "ökologische Gewissen" der städtischen Entscheidungsträger und macht ihnen ein Angebot: "Ich werde die Bäume fachgerecht und kostenlos zurückschneiden."

Ich werde die Bäume fachgerecht und kostenlos zurückschneiden.Jochen Surel
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