Jugendliche Migraten absolvieren Kurs
„Leben in Deutschland“

Karl Ziegler, Betrix Wirth und Erwin Röhrer (von links) überreichten den Teilnehmern am Integrationskurs die Zertifikate. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
19.09.2016
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17 jugendliche Migranten aus sechs Ländern haben beim Kolping-Bildungswerk an einem zehnmonatigen Integrationskurs teilgenommen und ein Zertifikat erhalten, das ihnen eine Sprachkompetenz auf B1-Niveau bescheinigt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der sozialen und beruflichen Integration.

Suchtprävention, Familienplanung, berufliche Orientierung: Der Jugendintegrationskurs ging weit über den Spracherwerb hinaus. Teilnahmeberechtigt waren Jugendliche mit positiver Bleiberechtsperspektive. "Wir können nicht warten, bis das Asylverfahren abgeschlossen ist", erklärt Erwin Röhrer, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Er beauftragte das Kolping-Bildungswerk mit der Schulung der Jugendlichen. In 960 Stunden haben die Teilnehmer Deutsch gelernt und sich Alltagskompetenzen angeeignet.

Am Ende stand ein Test "Leben in Deutschland", in dem es um die Themenbereiche Politik, Geschichte, Rechtssystem und Kultur in Deutschland ging. Bei der Vorbereitung auf die Prüfung waren den Teilnehmern Lehrgangsleiterin Beatrix Wirth und Lehrerin Ayra Ott behilflich. Wie geht es mit den jugendlichen Flüchtlingen weiter? Der Leiter des Kolping-Bildungswerks, Karl Ziegler, stellt ihnen mehrere Alternativen in Aussicht: Anschluss-Lehrgang, Praktikum, Berufsausbildung oder Studium.
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