Kampagne „Bunt statt blau“ der DAK
Mehr junge Komasäufer

Vermischtes
Schwandorf
19.11.2016
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Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Schwandorf entgegen dem landesweiten Trend gestiegen. Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im letzten Jahr 59 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus - davon 34 Jungen und 25 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 7,3 Prozent.

"Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu", sagt Stefan Wittmann, von der DAK-Gesundheit in Schwandorf. "Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die gute Entwicklung auf Landesebene auch auf unsere Region überträgt und die Zahl der Klinikbehandlungen sinkt."

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2017 die erfolgreiche Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in Landkreis Schwandorf fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 80 000 junge Künstler teil. Landesschirmherrin von "bunt statt blau" in Bayern ist die Gesundheitsministerin Melanie Huml.

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Weitere Informationen:

www.dak.de/buntstattblau
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