Kreisbrandrat feiert 60.
Im Gleichschritt zum „Partyalarm“

Feuerwehrchefs aus der Oberpfalz traten zur Gratulationscour an: Die Brandräte (von links) Fredi Weiß aus dem Kreis Amberg-Sulzbach und Toni Bögl aus dem Landkreis Neumarkt sowie der Chamer Brandrat Hans Weber (rechts) überreichten ein Relief an ihren Schwandorfer Kollegen Robert Heinfling. Blumen gab es für dessen Ehefrau Maria (Zweite von rechts). Bild: hou
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Schwandorf
18.05.2016
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Sie sammelten sich eine Straße weiter und zogen mit klingendem Spiel vor das Schwandorfer Piusheim. Da wurde auch nach außen hin deutlich: Es feierte einer, der von sich sagen kann, dass er Zuneigung und Sympathie, zudem aber auch großen Respekt genießt. Kreisbrandrat Robert Heinfling wurde 60.

Ist er nun noch drei Jahre oberster Feuerwehrmann im Kreis Schwandorf oder sorgt eine erwartete Gesetzesnovelle dafür, dass sich seine Amtszeit bis zum 65. Lebensjahr verlängert? Die Frage tauchte an diesem Pfingstmontag zwar mehrfach auf, doch war sie eher unerheblich. Denn zunächst galt es, die sechs vollendeten Lebensjahrzehnte von Kreisbrandrat Robert Heinfling zu feiern. Das geschah in Anwesenheit von weit über 100 Gästen im Piusheim.

Die Feuerwehrführer kamen im Gleichschritt, marschierten vor das Piusheim und wurden eskortiert von einer Kapelle, die sich aus Nabburger Feuerwehr-Leuten rekrutierte. Das war die erste Überraschung für Robert Heinfling. Drinnen im Saal saßen unterdessen die Familie, Wegbegleiter und Freunde. Für sie alle galt das Motto "Partyalarm", das der Brandrat zu seinem 60. Geburtstag ausgegeben und in die Einladungen geschrieben hatte.

Alarm? Es gab glücklicherweise keinen an diesem Pfingstmontag. Dafür aber mehrere wohltuend kurze Reden. "Die Chemie zwischen uns hat immer gestimmt", sagte Landrat Thomas Ebeling und befand sich damit im Einklang mit Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller, der den Brandrat und ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Schwandorf als "engagiert und kompetent" bezeichnete.

Aus Cham war Brandrat Hans Weber angereist. In seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender des Feuerwehrverbandes gratulierte er "im Namen von 1041 oberpfälzischen Feuerwehren". Auf Heinflings Rat könne man absolut vertrauen, unterstrich Weber.

Danach übernahm der Nabburger Brandinspektor Hans Gietl die Moderation und sorgte für weitere Überraschungen. Für Heinfling, nun doch schon ein wenig in die Jahre gekommen, gab es einen Rollator mit Blaulicht und Telefon. Und weil solch ein Fest nicht ohne Auszeichnung abgehen konnte, durfte Brandrat Heinfling das silberne Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes entgegennehmen. Allerdings in Uniform, die rasch herbeigebracht worden war. Denn zu seiner Geburtstagsfeier hatte Robert Heinfling den dunklen Anzug mit gestreifter Krawatte vorgezogen.
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