Kreisjugendamt bindet junge Flüchtlinge ins Programm ein
Migranten im Museum

Der Schwandorfer Gruppe gefiel der Museumsbesuch. Unser Bild zeigt die Jugendlichen vor dem Haupteingang des Germanischen Nationalmuseums. Die "Straße der Menschenrechte" hat der israelische Künstler Dani Karavan geschaffen. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
24.12.2015
39
0

Museumsbesucher, seien es deutsche Jugendliche oder junge Flüchtlinge, haben unterschiedliche Interessen, Vorkenntnisse und Erwartungen. Diese aufzunehmen und sich das Museum gemeinsam zu erschließen, ist die Aufgabe der Mus eumspädagogik. Das Kreisjugendamt Schwandorf versucht, mit seinen Angeboten einen Zugang zu verschiedensten Museen in der Region durch museumspädagogische Angebote zu finden und Kinder und Jugendliche dafür zu interessieren.

Bei einem gemeinsamen Ausflug mit Schülern des Jugendintegrationskurses der Klassen JFL10a und FOS 10 der Staatlichen Berufsschule Schwandorf bot die Kreisjugendpflege einen Besuch des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg an. Dort wurden Zeugnisse der Kultur, Kunst und Geschichte des deutschen Sprachraums von den Anfängen bis zur Gegenwart erkundet.

Die Veranstaltungen im Museum waren auf Schüler nichtdeutscher Muttersprache abgestimmt. Selbst mit wenigen sprachlichen Fähigkeiten konnten diese etwas über Exponate im Museum erfahren. Zudem konnten sie Eindrücke zu ihrem noch neuen Lebensumfeld mit ihrer bisherigen Lebenserfahrung vergleichen. Diese außerschulische Sprach- und Lernsituation bestand im Vergleich von jahrhundertealten Inneneinrichtungen und Baustilen von Häusern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Museum (80)Migrant (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.