Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen
Freihändig auf laufenden Keiler

Die Landkreismeister im jagdlichen Schießen wurden mit Urkunden ausgezeichnet, außerdem gab's Gutscheine als Preis. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
02.08.2016
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Das Wild waidgerecht zu erlegen, gehört zu den Pflichten eines Jägers. Deshalb gehört regelmäßiges Schießen zur Routine. In Bockenberg (Kreis Kelheim) ermittelten die Jäger ihre Kreismeister.

Zum zwanzigsten Mal trafen sich die Jäger der Kreisgruppen Neunburg vorm Wald, Nabburg, Nittenau, Oberviechtach und Schwandorf auf der Schießanlage in Bockenberg, um den Landkreismeister im jagdlichen Schießen zu ermitteln. Vorsitzender Hans Vornlocher konnte 31 Jäger zur Landkreismeisterschaft begrüßen. Die Mannschaft der Kreisgruppe Nabburg konnte sich auch dieses Jahr den Titel des Landkreismeisters 2016 sichern.

Mit Büchse und Flinte


Mit der Büchse gaben die Teilnehmer jeweils drei Schuss auf die 100 Meter entfernte Rehbock- und Fuchsscheibe ab. Auf die Rehbockscheibe wurde stehend angestrichen gezielt, auf die Fuchsscheibe von einem provisorischen Hochsitz aus geschossen. Als nicht einfach erwies sich die dritte Disziplin: Stehend freihändig war durch eine sechs Meter breite Schneise auf 50 Meter ein laufender Keiler waidgerecht zu treffen. Daneben mussten mit der Flinte am Jagdparcours 15 Tonscheiben, die abstreichende und anfliegende Fasanen, einfliegende und abstreichende Enten als auch flüchtige Hasen simulierten, beschossen werden.

Aus diesem Vergleichsschießen gingen die Nabburger Jäger mit Thomas Setzer, Erwin Maunz, Helmut Schuh und Matthias Bauer mit 490 von 580 möglichen Punkten als Sieger hervor. Den zweiten Platz (460 Punkte) belegte die Kreisgruppe Oberviechtach mit den Schützen Peter Leibl, Reinhard Frischholz, Georg Irlbacher und Gerhard Eckl . Dritte mit 443 Punkten wurde die Kreisgruppe Schwandorf mit Siegfried Grabinger, Herbert Stipberger, Reinhard Hecht und Günther Hoffmann.

Siegfried Grabinger vorn


Als bester Einzelschütze mit der Flinte erwies sich Siegfried Grabinger mit 39 von 45 möglichen Punkten, gefolgt von Johann Schuhbauer mit ebenfalls 39 Punkten. Den dritten Platz konnte sich Stefan Götz mit 33 Punkten sichern. Im Büchsenschießen ging Michael Dobler mit 93 Punkten von 100 möglichen Punkten als Sieger hervor. Auf den Plätzen folgten Gerhard Eckl und Mathias Bauer. Als bester Einzelschütze in der Kombination Büchse/Flinte rangierte Erwin Maunz mit 124 von 145 möglichen Punkten auf Platz 1 vor Johann Schuhbauer und Stefan Götz.

Bei der Siegerehrung im Jägerhaus in Bockenberg bei Bad Abbach hob der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Jagdkreisgruppen im Landkreis, Johann Vornlocher, die Wichtigkeit der sicheren Handhabung im Umgang mit der Waffe hervor. Der Wettbewerb diene der Übung und dem sachgerechtem und sicherem Umgang mit der Jagdwaffe. "Uns Jägern ist der waidgerechte Schuss auf das zu erbeutende Wild auf die Fahnen geschrieben," sagte Vornlocher. Durch die regelmäßige Teilnahme an praxisnahen, jagdlichen Übungsschießen auf geeigneten Schießanlagen würden Sicherheit in der Waffenhandhabung, Schießfertigkeit und Treffsicherheit trainiert. Aber auch die Geselligkeit dürfe nicht fehlen. Sein besonderer Dank galt den Schießaufsichten Maria und Konrad Nässl sowie Konrad Kederer. Die besten Teilnehmer erhielten Gutscheine für die Schießanlage in Bockenberg sowie Urkunden.
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