Kreistag: Verwaltung soll Möglichkeiten zur Ausgabe prüfen
Karte für die Helfer

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Schwandorf
29.02.2016
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Die Autos sind in den vergangenen Jahren immer sicherer geworden - zum Beispiel durch verstärkende Elemente in den Karosserien. Die komplexere Sicherheitstechnik und der stabilere Fahrzeugbau stellen an die Rettungskräfte neue Anforderungen, die ihnen im Notfall den Zugang zum Fahrzeuginneren erschweren können.

Zur besseren Orientierung, wo zum Beispiel der Rettungsspreizer angesetzt werden soll, gibt es die Rettungskarte. Auf diesem Din-A-4-Blatt ist für das jeweilige Fahrzeugmodell zum Beispiel eingezeichnet, wo sich Airbags, Batterie sowie Tanks befinden und wo die günstigsten Punkte für das Ansetzen des Rettungsspreizers liegen. Die CSU-Kreistagsfraktion stellte den Antrag, diese Karten beim An- oder Ummelden von Fahrzeugen in der Zulassungsstelle auszugeben, damit sie für die Rettungskräfte im Notfall sofort greifbar ist. Denn die Pflicht, eine derartiges Blatt in seinem Auto zu haben, besteht bislang nicht.

Eine Entscheidung darüber traf der Kreistag in seiner Sitzung noch nicht: Einstimmig sprach er sich dafür aus, die Verwaltung zu beauftragen, zu prüfen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Ausgabe der Rettungskarte in alle Verfahren von Zulassungen oder Ummeldungen zu integrieren. Dann kommt das Thema erneut aufs Tableau.
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