Lindenschule erhält Förderung von der Baywa-Stiftung
Bewerbung trägt Früchte

Die Kinder bohrten, hämmerten und bepflanzten die Hochbeete und wässerten die Pflanzen kräftig ein. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
04.05.2016
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"Gemüse pflanzen, Gesundheit ernten", heißt eine Initiative der Baywa-Stiftung zur Förderung von Schulgärten. 13 Projekte im süddeutschen Raum kamen in die Auswahl, darunter auch die Lindenschule Schwandorf. Die Bewerbung von Lehrerin Martina Helfer hatte die Jury dermaßen überzeugt, dass die Schule einen Förderbeitrag von 3000 Euro bekam.

Am Montag setzten die Schüler der dritten und vierten Klasse die Idee um, bauten Hochbeete, pflanzten Kräuter und Gemüse und bewässerten die Pflanzen. "Wir wollen das Ernährungswissen der Kinder fördern", nannte Cornelia Ast als Ziel der Aktion. Die Projektleiterin und Beauftragte der Baywa-Stiftung weiß, "dass viele Kinder mit dem Kreislauf der Natur nicht vertraut sind". Die Baywa-Stiftung habe deshalb einen Ernährungs-Kompass herausgebracht, der über die Wirkung von Proteinen, Fetten, Kohlehydraten und Vitaminen informiere und Rezepte zum Nachkochen enthalte. Die Baywa-Stiftung fördere "den Unterricht am Gemüsebeet", so Cornelia Ast. Woher kommen die Karotten und wie schmecken frisch geerntete Tomaten? Damit sollen sich die Schüler befassen und gleichzeitig ein Gefühl für gesunde Ernährung bekommen. Das Anlegen der Hochbeete erforderte Teamarbeit. Die Kinder bohrten, hämmerten, füllten auf und pflanzten. Nun gehe es darum, den Schulgarten nachhaltig zu pflegen, mahnte Cornelia Ast die Kinder. Dass sie das tun, haben sie in der Vergangenheit bereits bewiesen und deshalb von der Baywa-Stiftung auch den Zuschlag für die Förderung erhalten.
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