Lokale Aktionsgruppe entwickelt Konzept für "Karpfenland Mittlere Oberpfalz"
Förderungen abfischen

Regionalmanagerin Stephanie Wischert erwartet die ersten Anträge auf Förderung von teichwirtschaftlichen Projekten. Bild: rid
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Schwandorf
23.02.2016
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Das "Karpfenland Mittlere Oberpfalz" will an der Förderung aus dem "Europäischen Meeres- und Fischereifonds" teilhaben und ließ von der "Fischereilichen Lokalen Aktionsgruppe" (FLAG) ein Konzept entwickeln, das Regionalmanagerin Stephanie Wischert den Oberpfälzer Teichwirten vorstellte. Es geht um die Vermarktung des Oberpfälzer Karpfens, die Steigerung der Angebotsvielfalt und die Stärkung der regionalen Teichwirtschaft.

Für den Zeitraum bis 2020 stehen europaweit 5,8 Milliarden Euro an Fördermittel zur Verfügung. Auf Deutschland entfallen 219 Millionen Euro. Die Höchstförderung je Fischwirtschaftsgebiet liegt bei 650 000 Euro. "Diese Summe wollen wir ausschöpfen", gab Managerin Stephanie Wischert zu verstehen. Bislang ging aber noch kein Eintrag bei ihr ein. Der Grund: "Bisher fehlten genaue Förderrichtlinien". Seit Mittwoch liegen sie nun aber vor. Ein zwölfköpfiges Steuergremium wird die eingereichten Projekte auswählen. Dieser Jury gehören folgende Personen an: Hans-Hermann Lier (Vorsitzender des Fischereivereins Amberg), Marco Mulzer (Teichwirt in Wackersdorf/Steinberg am See), Michael Jäger (Jugendbetreuer der Nabburger Sportangler), Bernhard Breu (Teichwirt in Pemfling), Joachim Häring (Geschäftsführer des Zweckverbandes "Oberpfälzer Seenland"), Adolf Greiner (Inhaber des Panoramahotels Gütenland), Thomas Ebeling (Landrat des Landkreises Schwandorf), Konrad Bartmann (Geschäftsführer der Teichgenossenschaft Oberpfalz), Franz Gebert (Teichwirt in Pemfling), Hans Schießl (Teichwirt in Asbach bei Schwarzenfeld), Alexandra Beier (Leiterin des Tourismuszentrums in Nabburg) und Inge Gleixner (Heimat- und Bauernmuseum Mappach).

Die Gebietskulisse umfasst den Landkreis Schwandorf sowie fünf Kommunen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und drei aus dem Landkreis Cham. Stephanie Wischert stellt den Teichwirten eine Förderung von bis zu 80 Prozent in Aussicht. Sie schlägt eine Vernetzung regionaler Vermarkter vor und geht davon aus: "Einzelne Antragsteller werden kaum zum Zug kommen".
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