Mädchenrealschule St. Josef bereitet Direktorin Marlies Hoffmann großen Empfang
60 "faire Rosen" zum Geburtstag

Dekan und Stadtpfarrer Hans Amann (rechts) gratulierte Marlies Hoffmann zum 60. Geburtstag und lobte die Liebenswürdigkeit, mit der sie sich unermüdlich für ihre Schülerinnen einsetze. Bild: hfz
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Schwandorf
29.02.2016
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Schon die Abholung war spektakulär: Nach einem Trompetensolo wurde Realschuldirektorin Marlies Hoffmann im Oldtimer an die Schule chauffiert. Mit einem langen Spalier auf dem Weg vom Haupteingang bis zum Direktorat begrüßten die fast 500 Schülerinnen, Lehrkräfte und Angestellten der Mädchenrealschule St. Josef die Schulleiterin an ihrem 60. Geburtstag. Diese Geste bildete den Auftakt zu einer Feier, bei der die Schulfamilie nicht nur der "Chefin" gratulierte, sondern auch ihre Wertschätzung zum Ausdruck brachte.

Die Feier in der Sporthalle eröffnete akrobatisch-künstlerisch gestaltete Zahlenarithmetik der Mitarbeitervertretung (MAV) und der Schülermitverantwortung (SMV), zusammen mit dem Elternbeirat und dem Förderverein. Auf 30 Dienstjahre an der Mädchenrealschule St. Josef könne Marlies Hoffmann zurückblicken, erinnerte die MAV-Vorsitzende Daniela Amrein, davon 18 Jahren als Schulleiterin. Sie habe mit "außerordentlichem Engagement und größtem Weitblick, mit Herz und Verstand, mit Energie, Tatkraft und Dynamik, mit Mut und Zuversicht" die Schule geprägt, Traditionelles bewahrt und Neues gewagt." Schülersprecherin Franziska Ziegler hob hervor, dass die Direktorin Schülerinnen immer ernst nehme und sie sich bei ihr angenommen fühlten. Elternbeiratsvorsitzender Thomas Rohrwild schätzte besonders die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Hoffmann habe die Voraussetzungen für eine sehr positive Außenwirkung geschaffen und sich "um die Mädchenrealschule überaus verdient gemacht", erklärte die Vorsitzende des Fördervereins, Petra Froschauer.

Stellvertretend für alle Anwesenden überreichten Klassensprecherinnen, die Mitarbeitervertretung, das Evaluationsteam, der Elternbeirat sowie die Vertreter des Fördervereins der Realschuldirektorin 60 fair gehandelte Rosen und ein Bild der Schulfamilie in Herzform.

Mit speziell umgetexteten Liedern wurde von der Gesangsformation VOICED die Feierstunde in der Aula musikalisch gestaltet. Konrektor Jürgen Moritz konnte hierzu neben engsten Familienangehörigen und Freunden der Jubilarin auch langjährige Wegbegleiter und Kollegen, Vertreter der Geistlichkeit sowie Ehrengäste aus Schulaufsicht und Politik willkommen heißen. Als Stiftungsdirektor gratulierte Domkapitular Prälat Johannes Neumüller. Er rief die Bedeutung von Werten ins Bewusstsein, die man allzu oft als selbstverständlich im Leben annehme. Noch lange solch herausragende Schulleiter haben zu dürfen, die als "Vorbild für Generationen" dienten, erhoffte sich Dr. Andreas Hatzung, Direktor des Katholischen Schulwerks in Bayern. Neben der "Großtat" zur Rettung der Schule verdiene ihr Einsatz ganz besondere Anerkennung.

Die Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, Leitende Realschuldirektorin Maria Kinzinger, verknüpfte ihre Glückwünsche mit anerkennendem Dank für "das innovative und erfolgreiche Führen sowie die persönlich und unermüdlich investierte Zeit und Energie". Ein Dankeschön für die langjährige Mitwirkung der Mädchenrealschule bei den Neujahrsempfängen verband Landrat Thomas Ebeling mit seinen Wünschen.

Marlies Hoffmann zeichneten "Mut, Zuversicht und Vertrauen in ihre Mitmenschen" aus, verdeutlichte Bürgermeisterin Ulrike Roidl. Besonders lobende Erwähnung verdiene das Engagement der kirchlichen Schule bei der Gestaltung von Gedenkveranstaltungen zum Brandanschlag auf das Habermeier-Haus.
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