MdB Karl Holmeier wird zum Namenspatron eines Platzes in seinem Heimatort - Große Feier und ...
Seltene Ehre zum 60. Geburtstag eines Politikers

Der Landtagsabgeordnete Alexander Flierl überbrachte die Glückwünsche des CSU-Kreisverbandes Schwandorf und gratulierte MdB Karl Holmeier (links) in Weiding zum 60. Geburtstag. Bilder: Fischer (2)
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Schwandorf
12.09.2016
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Weiding/Schwandorf. Es gibt nicht viele Politiker, nach denen noch zu ihren Lebzeiten ein Platz benannt wird. Dem CSU-Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, der am Samstag mit rund 300 Gästen in der Braun-Arena in seinem Heimatort Weiding (Landkreis Cham) seinen 60. Geburtstag feierte, ist diese Ehre zuteil geworden. Weidings Bürgermeister Daniel Paul übergab an seinen Vorgänger ein Straßenschild mit der Aufschrift "Bürgermeister-Holmeier-Platz", das künftig dem Bereich vor der Chambtal-Volksschule einen eigenen Namen geben wird.

Genauso bodenständig wie das Geburtstagskind war auch die Feier. Die Feuerwehrkapelle Ränkam spielte "Wem Gott will rechte Gunst erweisen", die Schnitzel kamen vom Weidinger Gasthaus Feil, als Nachspeise gab es Schmalzgebäck. Wenn die Familie bei einem Berufspolitiker oft zurückstehen muss, so rückte Holmeier sie an diesem Tag bewusst in den Mittelpunkt. In seinen Willkommensworten stellte er sie ganz an den Anfang: Ehefrau Anneliese, die Söhne Michael, Christoph und Daniel, seine drei Schwestern Angela, Maria und Regina, jeweils mit Angehörigen. Lang war die Liste der Freunde, Mitstreiter und Weggefährten, über deren Anwesenheit sich Holmeier sichtlich freute: von "seinen beiden Pfarrern" Franz Baumgartner und Franz Merl bis zu dem wegen des gleichzeitig stattfindenden CSU-Parteitags in Schwarzenfeld verspätet eintreffenden Staatssekretär Albert Füracker.

CSU- und Feuerwehrvertreter aus dem Landkreis Cham sprachen ihre Glückwünsche aus, ehe sich die CSU des Landkreises Schwandorf, den Holmeier als Wahlkreisabgeordneter auch in Berlin vertritt, einreihte. Als "geradlinig und aufrichtig, als einen Politiker, der zu seinem Wort steht und weiß, wo er herkommt", charakterisierte der Schwandorfer CSU-Kreisvorsitzende Alexander Flierl den frischgebackenen Sechziger. MdL Alexander Flierl dankte explizit für Holmeiers Einsatz zum Wohle der Menschen im Landkreis Schwandorf. Ins gleiche Horn stieß später Martin Birner, Bürgermeister von Neunburg vorm Wald und Schwandorfs Gemeindetagsvorsitzender. Holmeier - so entstand der Eindruck bei Beobachtern - dürfte also gute Karten haben, dass die Schwandorfer Parteifreunde seine erneute Bewerbung um das Bundestagsdirektmandat unterstützen. Als das "Idealbild eines Volksvertreters" sah Ex-Landrat und BRK-Präsident Theo Zellner den langjährigen Mitstreiter Karl Holmeier. Als "Glücksfall für die Heimat" bezeichnete der Chamer Landrat Franz Löffler seinen Freund. Höchsten Respekt zollten ihm auch die Bundestagskolleginnen Barbara Lanzinger aus Amberg und Marianne Schieder aus Wernberg-Köblitz.
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