Meisterprüfung für Wachtelhunde
Jagdsinn und feines Näschen

Vermischtes
Schwandorf
28.10.2016
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21 Fächer umfasste eine zweitägige Meisterprüfung für Wachtelhunde. Sie beinhaltete die gesamte Palette der Anforderungen: Vom Apportieren zu Land und aus dem Wasser, über Leinenführigkeit und Stöbern bis hin zur Ausarbeitung einer 600 Meter langen künstlich hergestellten Fährte.

/Neunburg vorm Wald. Die Landesgruppe Oberpfalz/Niederbayern des Verein für Deutsche Wachtelhunde hielt in den Wäldern um Bodenwöhr eine sogenannte Gebrauchsprüfung ab. Der Deutsche Wachtelhund ist die einzige deutsche Hunderasse, die zu den Stöberhunden zählt. Diese mittelgroßen, langhaarigen Hunde zeichnen sich durch ihre angeborenen Jagd-Qualitäten aus: feine Nase, sicherer Spurlauf sowie Wassser- und Apportierfreude. Sie eigenen sich nicht für die Haltung als reine Begleithunde, da es zu Problemen im Zusammenleben kommt, wenn sie ihre jagdlichen Instinkte nicht ausleben können.

Im Bodenwöhrer Forst und an den Teichen im angrenzenden Revier Taxöldern fand man ideale Bedingungen für die Prüfung. Sowohl der Leiter des Forstbetriebes Roding, Forstdirektor Hubert Meier, wie auch Jagdpächter Raimund Schneeberger betonten, dass die Unterstützung dieser Prüfung für sie eine Selbstverständlichkeit sei, da Jäger immer auf die Hilfe von gut ausgebildeten Jagdhunden angewiesen seien.

Die Hunde wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Neunburger Jagdhornbläser spielten, während die Hunde sich in den unterschiedlichen Fächern beweisen mussten. Wegen des guten Ausbildungsstandes konnte alles ohne Zwischenfälle absolviert werden. Prüfungsleiter Günther Hoffmann nahm die Preisverleihung vor und konnte jedem Hundeführer das begehrte Prüfungszeugnis überreichen. Sieger wurde Max Ernst mit seiner Hündin "Wolfsteins Wolke", der dafür einen Sonderpreis in Empfang nehmen konnte.
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