Michael Bräu zeigt am „Tag des Schreiners“ unsichtbare Handy-Ladestation und magnetische ...
Holz und Herzblut aus der Ideenwerkstatt

Beim Tag des Schreiners nutzten die Besucher die Gelegenheit, die neue Ideenwerkstatt der Schreinerei Bräu genauer unter die Lupe zu nehmen.
Vermischtes
Schwandorf
10.11.2016
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Schreinermeister Michael Bräu wollte seine Kunden nicht mehr länger "zwischen Tür und Angel" beraten und baute deshalb zwei Garagen zu einer Ideenwerkstatt um. Am "Tag des Schreiners" stellte er die neuen Räume der Öffentlichkeit vor.

Die Ideenwerkstatt trägt ihren Namen zurecht. Die Schübe der Schränke öffnen sich bei leichtem Antippen elektrisch, in den Stehtisch ist eine unsichtbare Handy-Ladestation eingearbeitet, und die Holzsäule wird zur magnetischen Pinnwand. Aktuelle Technik dominiert auch in der Küche, an der TV-Wand und im begehbaren Kleiderschrank mit unterschiedlichen Oberflächen und Farben. Das mittelständische Unternehmen hat in die Umsetzung "eine größere fünfstellige Summe" investiert und die Ideenwerkstatt über eine Wendeltreppe mit den Produktionsräumen verbunden. Dort kann sich der Kunde ein Bild davon machen, wie Möbel entstehen.

"Hier wird der von Gott geschaffene, wertvolle Stoff Holz veredelt", sagte Pater Christian Liebenstein vom Kloster Ensdorf bei der Einweihungsfeier am Freitag. Oberbürgermeister Andreas Feller bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und betonte: "Um den Betrieb braucht man sich keine Sorgen zu machen." Innungsobermeister Anton Zimmermann bescheinigte dem Unternehmen hohes Qualitätsniveau. Dr. Christian Wenzler, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Schreinerhandwerk Bayern, spürte, "wieviel Herzblut in dieser Ideenwerkstatt steckt". Michael Bräu ehrte langjährige Mitarbeiter. Monika Butz gehört seit 16 Jahren der Firma an. Zehn Jahre arbeitet Johannes Herdegen bei der Schreinerei Bräu und gilt als rechte Hand des Geschäftsführers.
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