Müllkraftwerk Schwandorf als Ziel einer Exkursion
Frauen-Union wirft Blick in den Ofen

Die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Marianne Forster (Mitte) leitete eine Delegation, die mit ZMS-Verbandsvorsitzendem Landrat Thomas Ebeling (links) das Müllkraftwerk besichtigte. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
26.03.2016
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Die Frauen-Union im Kreisverband Schwandorf hatte ihre Mitglieder zu einem Blick in das Feuer einer Ofenlinie im Müllkraftwerk Schwandorf eingeladen. Begleitet wurden die Gäste von ZMS-Verbandsvorsitzendem Landrat Thomas Ebeling.

Bereits 1979 haben sich entsorgungspflichtige Körperschaften des öffentlichen Rechtes der Oberpfalz, Niederbayerns und Oberfrankens zusammen geschlossen, um einen Teil der Aufgaben der Abfallwirtschaft gemeinsam zu erfüllen. Insgesamt 17 Verbandsmitglieder umfasst ZMS heute. Aufgabe des ZMS ist es, den nicht verwertbaren, brennbaren Restmüll thermisch zu behandeln und energetisch zu verwerten.

Das Entsorgungsgebiet erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 15 000 Quadratkilometer - das entspricht einem Fünftel der Fläche Bayerns. Das Müllkraftwerk Schwandorf war mit seinen vier Ofenlinien im Jahr 2014 rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres in Betrieb, um die Abfälle aus den Verbandsgebiet zu entsorgen. Im Jahre 2014 wurden im Müllkraftwerk 292 000 Tonnen Haus- und Sperrmüll und 161 000 Tonnen Gewerbemüll angeliefert. Rund um die Uhr versorgt das Müllkraftwerk Schwandorf die ansässigen Industrieunternehmen und Schwandorfer Bürger mit Strom, Dampf sowie Wärme für die städtische Fernwärmeversorgung. Damit leistet das ZMS einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.

Der hochkomplexe Betriebsablauf in den Müllumladestationen und auf der Deponie wäre nicht möglich ohne den Einsatz von 300 qualifizierten Mitarbeitern.
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