Oberbürgermeister spricht in Fronberg über Baugebiete
Baugrund weiter begehrt

Im Gebiet "Hasenbuckel" in Fronberg wird seit zwei Jahren rege gebaut. Die 36 Parzellen sind verkauft. Schon gibt es Überlegungen für eine Erweiterung. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
29.08.2016
58
0

Niederhof, Ettmannsdorf West, Büchelkühn: Die Baugrundstücke in den Schwandorfer Ortsteilen sind begehrt. Auch am Fronberger "Hasenbuckel" wurde in den letzten zwei Jahren fleißig gebaut. Kaum sind die 36 Parzellen belegt, gibt es schon Überlegungen für eine Erweiterung.

Die Bürgerin Linda Forster erkundigte sich bei Oberbürgermeister Andreas Feller, der am Freitagnachmittag seine Sommertour in Fronberg fortsetzte, über die weiteren Planungen. Die Ausweisung des Baugebiets "Hasenbuckel II" sei geplant, versicherte ihr der Oberbürgermeister, bis zur Umsetzung werde es aber sicher noch drei Jahre dauern. Andreas Feller bedauerte die mangelnde Abgabebereitschaft der Grundstücksbesitzer. Die Stadt würde gerne die zahlreichen Baulücken schließen und Bauwilligen Grundstücke anbieten, stoße aber an ihre Grenzen, "wenn die Eigentümer nicht verkaufen wollen". Das hänge auch mit dem Geldmarkt zusammen, der für den Verkaufserlös derzeit keine Zinsen abwerfe.

Zwischen 500 und 1000 Quadratmeter groß sind 36 Parzellen im neuen Baugebiet "Hasenbuckel" in Fronberg. Auf dem 2,9 Hektar großen Areal herrscht seit zwei Jahren reger Baubetrieb. Die Grundstücke waren innerhalb kürzester Zeit verkauft. Für den "Run" auf das Bauland gab es zwei Gründe. Ein günstiger Preis von 78 Euro pro Quadratmeter (ohne Erschließungskosten), ein Baugeld von der Stadt von 5000 Euro pro Kind, eine gute Infrastruktur mit Kindergarten und Grundschule sowie der unmittelbare Anschluss an die A 93 und die B 85.

19 Angebote waren bei der Ausschreibung der Erschließungsarbeiten eingegangen. Das günstigste kam mit 1,1 Millionen von der Firma Herbert Dankerl in Cham, die auch den Zuschlag erhielt. Sie verlegte 800 Meter Regenwasser- und 500 Meter Schmutzwasserkanal, errichtete ein Regenrückhaltebecken und baute zwei Erschließungsstraßen: die Prälat-Dimpfl-Straße und Josef-Karl-Straße. Sie erinnern an den früheren Fronberger Pfarrer Gottfried Dimpfl sowie den Gönner und Förderer des Ortes, Josef Karl.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.