Öffentlicher Dienst muss attraktiver werden
Nachwuchs für Behörden

MdL Stefan Schuster will einen öffentlichen Dienst, "der für junge Leute attraktiv ist". Bild: Hirsch
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Schwandorf
19.11.2016
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"Noch haben wir genügend Leute im öffentlichen Dienst", sagt Stefan Schuster. Der SPD-Landtagsabgeordnete denkt aber weiter und fragt: "Wie schaut es in einigen Jahren aus, wenn viele ältere Kollegen in Pension gehen?"

Der Sprecher des Ausschusses für den öffentlichen Dienst im Bayerischen Landtag sprach am Montag bei einer Veranstaltung des Kreisausschusses im Bayerischen Beamtenbund in der Schwefelquelle. Er verwies auf eine "Shell-Studie", in der junge Leute ihre Vorstellungen von einem "guten Arbeitsplatz" äußerten.

Er sollte sicher sein, Aufstiegsmöglichkeiten bieten, ein gutes Einkommen garantieren, öffentliches Ansehen genießen, nützlich für die Gesellschaft sein und die Möglichkeit bieten, eigene Ideen einzubringen. "Nach diesen Wünschen sollten sich die öffentlichen Arbeitgeber bei der Nachwuchswerbung richten, ", sagt Stefan Schuster. Thema "Aufstiegsmöglichkeiten": Die bayerische Staatsregierung habe in diesem Jahr in den Haushalt fünf Millionen Euro für Beförderung eingestellt. "Mindestens das Doppelte wäre aber notwendig, um den Beförderungsstau abbauen zu können", sagte der SPD-Politiker.

Positiv wertete Schuster allerdings die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Flüchtlingsverwaltung. "Dort haben die Beschäftigten aber auch am Limit gearbeitet". Der frühere Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg ist seit 2002 Mitglied des Bayerischen Landtages.
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