Ökumenischer Gottesdienst in der Jakobskirche
Gemeinsam Grenzen überwinden

Stadtpfarrer Hans Amann und Pfarrer Arne Langbein (von rechts) gaben den Teilnehmern am ökumenischen Gottesdienst symbolisch Kerzen und Salz mit nach Hause. Bild: Hirsch
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Schwandorf
27.05.2016
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"Wir glauben an den einen Gott, der alles geschaffen hat". Katholiken und Protestanten beteten beim ökumenischen Gottesdienst am Dienstag in der Jakobskirche gemeinsam das Glaubensbekenntnis. Die Gläubigen schöpften dabei Kraft aus einer gemeinsamen Quelle.

Dem evangelischen Pfarrer Arne Langbein geht es in der Ökumene nicht um Äußerlichkeiten, "sondern um die Wahrhaftigkeit des gelebten Glaubens". Den Begriff des "christlich geprägten Abendlandes" hält der Geistliche für "einen platten politischen Begriff", der aus einer Zeit stamme, "in der sich die Kirchen mit zweifelhaften Machthabern einließen". Die aktuelle Lage biete Europa die einmalige Chance, "den Beweis für ein christlich geprägtes Abendland antreten zu können". Es gehe nicht um Ausgrenzung, sondern um Überwindung der Grenzen, "die Menschen gesetzt haben".

Pfarrer Langbein rief die Schwandorfer auf, in ihrem kleinen Kosmos etwas entstehen zu lassen, "das Grenzen überwindet, Fremdenhass begegnet und nicht ausgrenzt, sondern integriert". Stadtpfarrer Hans Amann überreichte den Teilnehmern eine Kerze und ein Päckchen Salz und ermunterte sie: "Tragt das Licht hinaus und seid Salz in der Erde".
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