Paul Groß klagt über Unterbesetzung – Jürgen Behr und Oskar Daube verabschiedet
Personalmangel bei der Polizei

Oskar Daube (Zweiter von rechts) und Jürgen Behr (Dritter von links) scheiden aus dem aktiven Dienst aus. Die Vertreter der Polizeigewerkschaft GdP bedankten sich bei ihnen für die Treue. Bild: Hirsch
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Schwandorf
27.10.2016
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Jürgen Behr und Oskar Daube sind seit vier Jahrzehnten bei der Polizei beschäftigt und seit 30 Jahren an der Inspektion Schwandorf tätig. Beide engagieren sich auch in der Gewerkschaft der Polizei. GdP-Kreisvorsitzender Paul Groß bedankte sich bei den Kollegen, die aus dem aktiven Dienst ausscheiden, für die langjährige Treue.

Polizeibeamter Paul Groß klagte über die personelle Unterbesetzung der Inspektion Schwandorf. Statt einer "Soll-Stärke" von 46 Mitarbeitern sei die Dienststelle nur mit 38,5 Stellen besetzt. Lediglich 26 Kollegen könnten zudem im Schichtdienst eingesetzt werden.

GdP-Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender Gerhard Knorr vergleicht die Schwandorfer Dienststelle mit den übrigen ländlichen Inspektionen, "die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben". Er begrüßte das Bemühen der Staatsregierung, mehr Nachwuchspolizisten auszubilden, doch: "Das Mehr an jungen Leuten ist an der Basis noch nicht angekommen." Der Altersdurchschnitt der Kollegen in den ländlichen Inspektionen sei wesentlich höher als der in den Ballungsräumen. In den letzten Jahren sei es gerademal gelungen, ausscheidende Beamte zu ersetzen. Um zusätzliche Kräfte einzustellen, fehle das Personal, "solange die Anwärter noch in Ausbildung sind".
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