Personenstandsbücher im Stadtarchiv erfasst
Familiengeschichte digital

Archivar Josef Fischer (links) erläuterte OB Andreas Feller (rechts) den Übergang von der analogen zur digitalen Archivierung des Personenstandsregisters. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
25.08.2016
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Archivarbeit, das bedeutet das Wälzen dicker Bände - oder ein paar Klicks auf dem Computerbildschirm. Besonders für Familienforscher lohnt es sich, übers Netz Einblick ins Stadtarchiv zu gewinnen.

Erbstreitigkeiten, Ahnenkunde, Familienchronik: Es gibt gute Gründe für die Erforschung des eigenen Stammbaumes. Das Stadtarchiv leistet dabei Hilfestellung mit Originalurkunden, die jetzt auch digital erfasst sind. Leiter Josef Fischer erläuterte Oberbürgermeisters Andreas Feller die Archivierung der Personenstandsregister. Sie bilden eines der wichtigsten "Nachschlagewerke" für Familienforscher.

Geburt, Heirat, Tod. Die Daten der Schwandorfer Bürger sind seit 1876 archiviert. Noch weiter zurück reichen die Matrikel der Kirchen. Wen die Daten seiner Vorfahren interessieren, kann zunächst am häuslichen Computer und später im Stadtarchiv recherchieren. Auf der Homepage ist ein entsprechender Link zum Archiv zu finden. 50 bis 60 Leute fragen jährlich bei Josef Fischer nach. Mit der Digitalisierung erhofft sich der Archivar eine Steigerung der Nachfrage.

Das Personenstandsrecht wurde geändert, erläuterte Fischer. Demnach kann jeder, der ein "berechtigtes Interesse" hat, die Bücher einsehen, die aus den Archiven der Standesämter stammen. Freigegeben sind Geburtenbücher von 1876 bis 1905, Sterbebücher bis 1985 und Heiratsbücher bis 1935.
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