Pontifikalamt am Sonntag im Kreuzbergmünster
Bischof kommt zum Skapulierfest

Im und rund um das Marienmünster auf dem Kreuzberg wird am Wochenende das Skapulierfest gefeiert. Bild: Götz
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Schwandorf
13.07.2016
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Die Karmeliten feiern am Wochenende mit ihren Gästen ein besonderes Fest der Marienverehrung: Das Skapulierfest. Dieser Gedenktag ist als Ordenshochfest auf den 16. Juli datiert. Die Karmeliten tragen an ihrem Habit das Skapulier, ein etwa brustbreites Tuch, das über dem Ordensgewand getragen wird. Es geht zurück auf eine Vision des hl. Simon Stock, der von der Gottesmutter diese Sakramentale übertragen bekommen hat.

Die indischen Patres P. Francis, P. Soloman und P. Aneesh wollen diesen Festtag mit allen Gläubigen feiern. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag mit der Vorabendmesse um 18.30 Uhr und anschließender Marienprozession um die Kirche. Ab 19.30 Uhr läuft die weltliche Feier im Klostergarten. Für das leibliche Wohl und Musik ist bestens gesorgt.

Besonderer Gast


Die Patres erwarten am Sonntag einen besonderen Gast. Nach der Morgenmesse um 7.30 Uhr folgt um 10 Uhr ein Pontifikalamt mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Bei der Festmesse werden der Münsterchor und das Streichorchester unter Leitung von Steffi Jehl unter anderem die "Missa brevis in C" (Orgelsolomesse) und das berühmte "Laudate Dominum" von W. A. Mozart darbieten. Der Rosenkranz um 13.30 Uhr und die Marienstunde um 14 Uhr, umrahmt von der Schola des Münsterchores, mit anschließender Eucharistischer Prozession sowie eine zusätzliche Abendmesse um 18.30 Uhr bilden den Abschluss des kirchlichen Festtages.

Weinbrunnen


Von 11 bis 21 Uhr findet parallel im Klostergarten wieder ein buntes Programm besonders für Familien und Kinder statt. Neben kulinarischen Leckereien - auch am Sonntag fließt der Weinbrunnen - ist für ein Kinderprogramm mit Hüpfburg und Kinderschminken gesorgt. Auch der "Lebend-Kicker" wird wieder aufgebaut. Selbstverständlich ist auch wieder für Unterhaltungsmusik gesorgt.

Als Besonderheit zum "Jahr der Barmherzigkeit" ist von Samstag, 16. Juli, bis Freitag, 22. Juli, ein Faksimile des Turiner Grabtuchs in Originalgröße in der Kreuzberg-Kirche ausgestellt. Dieses Tuch, das Bischof Rudolf der ganzen Diözese zur Verfügung stellt, wird durch entsprechende Einführungen vor und nach den Messen näher erläutert. Außerdem finden am Montag, 18. Juli, und am Donnerstag, 21. Juli, jeweils nach den Abendmessen etwa um 19.30 Uhr zwei Vorträge zum Turiner Grabtuch in der Wallfahrtskirche statt. Am Montagabend spricht Oberstudiendirektor Günter Jehl und am Donnerstagabend Prof. Karlheinz Dietz aus Regensburg.
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