Prüfung bestanden
Neue Helfer im Wasser

Fit in Theorie und Praxis: 16 Wasserwachts-Mitglieder aus dem Landkreis bestanden die Prüfung zum Wasserretter. Bild: nib
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Schwandorf
14.05.2016
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Fünf Ausbildungstage in Theorie und Praxis lagen hinter den 16 Wasserwachts-Mitgliedern aus dem Landkreis, bevor sie sich der Prüfung zum Wasserretter stellten. Für sie alle gab es gute Nachrichten.

Der Wasserretterkurs, der speziell für die Einsatzanforderungen der Wasserwacht konzipiert worden ist, fand im Auftrag der Kreiswasserwacht Schwandorf unter der Leitung von Bernhard Wagner aus Burglengenfeld an unterschiedlichen Ausbildungsorten im Landkreis statt. Die Ausbildung zum Wasserretter zählt mittlerweile zu den verbindlichen Grundausbildungen, die ein Wasserwachtler zu absolvieren hat, bevor er aktiv an Rettungseinsätzen teilnehmen kann. Das Ausbilderteam vermittelte den Teilnehmern alle wichtigen Kenntnisse und Fertigkeiten, die für einen Einsatz im Wasserrettungsdienst notwendig sind. Dieser Kurs ist auch die Voraussetzung, um weitere Lehrscheine wie den Motorbootführer oder den Rettungstaucher zu erwerben.

Theorie und Praxis


Voraussetzung zur Teilnahme ist die erfolgreiche Ausbildung zum Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst. Die jungen Wasserwachtler aus sechs Ortsgruppen des Landkreises erweiterten im Laufe des Kurses sowohl ihr theoretisches, als auch ihr praktischen Wissen. Sie lernten, wie bei Tauchunfällen reagiert werden muss, mit welchen besonderen Situationen speziell im Umgang mit Wasser zu rechnen ist, aber auch, wie im Ernstfall Funk oder Schriftliches erledigt werden muss. In der Praxis wurden zudem verschiedene Knoten, deren Anwendung, sowie der Umgang mit den verschiedenen Rettungsmitteln wie Wurfsack, Gurtretter und Spineboard intensiv geübt.

Damit vor allem eine praxisnahe Ausbildung gewährleistet wird, beinhalteten jegliche Übungen auch das Retten und Versorgen von vermeintlich Verletzten und die Übergabe an den Rettungsdienst. Erschwerte Übungsbedingungen galt es bei den Praxisstationen an und im Regen zu bewältigen. Dieser Teil der Ausbildung zählt zum Fließretter, bei dem den Teilnehmern die besonderen Eigenschaften und das Verhalten in strömungsreichen Gewässern sowie die eigene Sicherung und die Rettung Verletzter aufgezeigt werden soll. Die Flussströmung führte den jungen Wasserwachtlern vor Augen, dass es gar nicht so einfach ist, den Abstand zum Hilfesuchenden richtig einzuschätzen, um ihm ein Rettungsmittel zuzuwerfen. Auch lernten sie, wo die Schwierigkeiten liegen, einen Ertrinkenden an Bord eines Bootes zu bekommen und dort zu versorgen.

Prüfung bestanden


Intensive Zusammenarbeit war dann auch bei der Abschlussprüfung am Steinberger See gefordert. Zwei Wasserwachts-Mitglieder aus der Ortsgruppe Bodenwöhr, zwei aus Burglengenfeld, vier aus Nabburg, fünf aus Schwarzenfeld, zwei aus Pfreimd und eines aus Maxhütte-Haidhof legten die Prüfung mit Erfolg ab und werden ihre Einsatzgruppen - sofern sie volljährig sind - ab sofort aktiv unterstützen können.
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