Raiffeisenbank entdeckt "fragwürdige Buchungen" - Kripo ermittelt gegen 24-Jährigen
Kundengelder unterschlagen

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Schwandorf
06.03.2015
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Bei der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau ist es zu Unregelmäßigkeiten bei der Führung von Kundenkonten gekommen. "Die genaue Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest", sagte gestern Vorstandsmitglied Maximilian Zepf. Sie soll im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Die Polizei ermittelt gegen einen 24-jährigen, ehemaligen Bankangestellten. Beweismittel seien sichergestellt, die Kriminalpolizei Amberg eingeschaltet worden. "Bis zur vollständigen Klärung wird noch einige Zeit vergehen", so der Bankdirektor. Die hauseigene Innenrevision habe "fragwürdige Buchungen" festgestellt und ist bei genauerer Recherche auf weitere Ungereimtheiten gestoßen. Der 24-Jährige habe die Tat eingeräumt. Die Bank hat ihn inzwischen fristlos entlassen.

Keinen Schaden für den Kunden

Maximilian Zepf gab gestern zu verstehen, "dass es gegen die Unehrlichkeit eines einzelnen Mitarbeiters trotz umfangreicher Sicherungsmechanismen keinen wirksamen Schutz gibt". Das Unternehmen habe mittlerweile die betroffenen Kunden verständigt und ihnen mitgeteilt, "dass ihnen keinerlei Schaden entstehen wird". Die veruntreuten Gelder würden mit Zinsen unverzüglich zurückerstattet. Zahlreiche Mitarbeiter seien momentan mit der "Aufarbeitung des Falles" beschäftigt, so Zepf.
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