Raiffeisenbank übergibt spenden
Zigtausend Euro verteilt

Bei der Gewinnsparauslosung der Raiffeisenbank erhielten die Vertreter von 71 gemeinnützigen Einrichtungen einen Scheck. Bild: rid
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Schwandorf
24.02.2016
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Der Wink mit dem Zaunpfahl war deutlich. Sollten die Losinhaber die neue Form der Spendenstreuung nicht akzeptieren, will Direktor Maximilian Zepf "die Verteilung des Gewinnspar-Zweckertrages neu überdenken".

Noch einmal vergab die Raiffeisenbank den Betrag von 29 200 Euro nach dem Gießkannenprinzip. 71 Bildungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Hilfsorganisationen erhielten bei der Verteilung am Montag in den Räumen der Bank ungefähr den gleichen Betrag. Das will Bankdirektor Maximilian Zepf nun ändern. Die Losinhaber sollen bestimmen, wem sie ihren Anteil von 25 Cent pro Los zukommen lassen wollen.

Damit das funktioniert, müssen auch die Empfänger aktiv werden und möglichst viele Spender für sich gewinnen. Bedingung: Die gemeinnützigen Vereine und Institutionen müssen ein Konto bei der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau haben. Im Gegensatz zum Losbesitzer, der weder Mitglied des bedachten Vereins noch der Raiffeisenbank sein muss.

Einige Gewinnsparer haben die Gelegenheit bereits genutzt. "Leider noch viele zu wenige", bedauert Maximilian Zepf. Sollte es im zweiten Anlauf nicht besser klappen, werden die gemeinnützigen Einrichtungen wohl in Zukunft leer ausgehen. "Dann werden wir uns eine andere Lösung überlegen". Wie sie aussieht, ließ Maximilian Zepf noch offen.
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