Reisegruppe in Berlin
Kritik an Energiepolitik

Nach einer Besichtigung des Plenarsaals stand Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (Mitte) der Gruppe zu einem Informationsgespräch zur Verfügung. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
16.07.2016
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Schwandorf/Berlin. 50 interessierte Bürger konnten sich auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder bei einer viertägigen Informationsfahrt in Berlin über die politische Arbeit in der Bundeshauptstadt informieren. Das umfangreiche Programm begann mit dem Besuch des Bundestags. Nach einer Besichtigung des Plenarsaals stand MdB Marianne Schieder der Gruppe zu einem Informationsgespräch zur Verfügung. Dabei berichtete sie anhand ihres Terminplans der laufenden Woche anschaulich von ihrer Arbeit und stellte sich den vielfältigen Fragen der Gäste. Diskutiert wurde über die Situation von Flüchtlingen ebenso wie die Renten- und Bildungspolitik.

Deutliche Kritik wurde an der bayerischen Energiepolitik geübt. Nachdem in Bayern derzeit rund die Hälfte des Stroms aus Atomenergie stamme und die Kernkraftwerke 2022 abgeschaltet würden, müsse man sich schon fragen, wie der Strombedarf in Zukunft gedeckt werden solle, wenn die Bayerische Staatsregierung weder Windkraft, noch Pumpspeicherkraftwerke wolle und auch den Ausbau der Leitungsnetze in Frage stelle. Unmut äußerten besonders die Besucher aus dem Landkreis Cham über den neuen Bundesverkehrswegeplan. Hier stimmte MdB Marianne Schieder zu: "Besonders der Ausbau der B 20 im Bereich Trebersdorf, wo die Planungen bereits weit fortgeschritten seien, muss in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden. Das gleiche gilt für die B 85 im Bereich Altenkreith. Hier muss der weitere Ausbau bis zur Anbindung an die B 16 zügig fertig werden. Der Verkehrsminister habe hier seine Hausaufgaben zu machen.
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