Rudolf Voderholzer zu Gast in Schwandorf
Bischof beim Skapulierfest

Mit den Konzelebranten zog Diözesanbischof Rudolf Voderholzer in das vollbesetzte Kreuzbergmünster ein und zelebrierte das Hochamt zum Skapulierfest. Bilder: Hirsch (2)
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Schwandorf
17.07.2016
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"Wo das Herz voll ist, läuft der Mund über." Freudestrahlend hieß Stadtpfarrer Pater Francis "die Freunde des Kreuzberges" willkommen, die in Scharen zum Skapulierfest gekommen waren. Sein besonderer Gruß galt Diözesanbischof Rudolf Voderholzer, der ebenfalls "dem Ruf der Gottesmutter" gefolgt war.

333 Jahre Wallfahrt, 127 Jahre Karmeliterorden und 37 Jahre "Krönung des Gnadenbildes": Der Schwandorfer Kreuzberg zieht die Gläubigen nach wie vor an. Vor allem am höchsten Feiertag der Ordensgemeinschaft, dem Skapulierfest. Zweimal hatte der Bischof seine Teilnahme wegen anderer Termine bereits absagen müssen, diesmal hat es geklappt.

Kirchenpflegerin Gabi Heisler hieß den höchsten Repräsentanten der Diözese Regensburg im Namen der Pfarrei willkommen. Zum Empfang am Gemeindezentrum waren auch Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller und Dekan Hans Amann gekommen. Einen musikalischen Willkommensgruß entboten die "Kreuzbergmusikanten".

Mit den Ministranten und Konzelebranten zog der Bischof in das voll besetzte Kreuzbergmünster ein. Vorbei an der Kopie des Turiner Grabtuches, das die Diözese der Pfarrei zum Skapulierfest überlassen hatte. Seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren war Rudolf Voderholzer erst einmal zu einem Kurzbesuch auf dem Kreuzberg. Gestern nahm sich "seine Exzellenz" länger Zeit. Er begrüßte die Pilger und die Vertreter des Karmeliterordens und zitierte ein Wort der Lesung, das auch in seinem Bischofswappen stehe: "Christus ist unter euch, er ist die Hoffnung auf Herrlichkeit." Rudolf Voderholzer richtete an die Zuhörer ein "Wort der Hoffnung und der Zuversicht". Die feierliche Atmosphäre in der Kirche betrachte er als "Vorgeschmack auf die himmlische Herrlichkeit" , so der Bischof.

Chor und Orchester musizierten unter Leitung von Stefanie Jehl die Orgelsolomesse. Nach dem Pontifikalamt waren die Ehrengäste zum Mittagessen in den Klostergarten geladen. Dort überreichte Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Flierl dem Bischof eine Kerze mit dem Bildnis der Kreuzbergkirche. Zur Marienstunde mit Prozession kamen am Nachmittag nach einmal mehrere Hundert Gläubige, die anschließend zu Kaffee und Kuchen in den Klostergarten drängten. Mit einem Weinfest klang das Skapulierfest am Abend aus.
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