Schnelle Hilfe am Unfallort: JU stellt Antrag an den Kreistag
Zulassungsstelle soll Rettungskarten ausgeben

Ein Klick genügt: JU-Vorsitzende Christina Pröls (vorne links) zeigte den Autofahrern, wie sie an eine Rettungskarte für ihr Fahrzeug kommen. Bild: rid
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Schwandorf
01.02.2016
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"Hightech" im Auto bietet zwar mehr Sicherheit, erschwert den Rettungskräften im Ernstfall aber den Zugriff. "Das muss nicht sein", sagt Christina Pröls. Die Vorsitzende der Jungen Union zeigt den Leuten eine Rettungskarte, auf der Batterie, Tank und Rückhaltesysteme eingezeichnet sind.

Der CSU-Nachwuchs will im Kreistag einen Antrag einbringen. Die Zulassungsstelle am Landratsamt soll mit den Unterlagen auch gleich eine Rettungskarte mit ausgeben. Passend zum jeweiligen Fahrzeug. Wie gering dafür der Aufwand ist, zeigte die Junge Union am Samstag am Infostand vor dem Globus-Markt.

Die Passanten nannten den Typ ihres Autos und bekamen in kürzester Zeit eine Skizze im DIN-A4-Format ausgedruckt. "Sie gehört hinter die Sonnenblende auf der Fahrerseite geklemmt", erklärt Stadtbrandinspektor Helmut Mösbauer. Dort schauen die Rettungskräfte nach, bevor sie Spreitzer und Schere ansetzen. Fehle die Karte, müsse der Einsatzdienst die Angaben online abrufen. Da vergehe wertvolle Zeit, so Mösbauer.

Gespeichert sind die Angaben auf einer Online-Datenbank, die jedem Nutzer zur Verfügung stehen.
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