Schuierer-Stiftung hilft Organisationen
Spende an drei Institutionen

Die Lieselotte- und Hans-Schuierer-Stiftung hat Spendengelder ausgeschüttet (von links): Stiftungsbeirat Franz Schindler, Mali-Hilfe-Vertreter Stefan Schuster, Stiftungsgründer Hans Schuierer, VHS-Geschäftsführerin Barbara Genzken-Schindler, Dr. Josef Ziegler von der "Aktion Tschernobyl" und Stiftungsbeirat Ulrike Roidl. Bild: Hirsch
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Schwandorf
25.04.2016
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Vor mehr als zehn Jahren hat Altlandrat Hans Schuierer zusammen mit seiner inzwischen verstorbenen Frau Lieselotte eine Stiftung gegründet mit dem Ziel, Hilfsorganisationen im In- und Ausland zu unterstützen, "die dem Gemeinwohl dienen".

Mit den Erlösen aus dem Grundkapital, einer sechsstelligen Summe, unterstützt die Stiftung jetzt drei Organisationen. Hans Schuierer überreichte am Freitag jeweils 2000 Euro an die Vertreter der Volkshochschule sowie der Mali- und der Tschernobyl-Hilfe.

Der Nürnberger SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Schuster ist Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft "Mali-Hilfe", die im westafrikanischen Staat drei Projekte fördert: Ernährungssicherung, Bildung und Initiative gegen die Beschneidung von Mädchen. "Hilfe zur Selbsthilfe", darin sieht Stefan Schuster die Aufgabe der vor 35 Jahren gegründeten Mali-Hilfe.

Dr. Josef Ziegler ist Vorsitzender der "Aktion Tschernobyl Pfreimd" und begleitet seit 1992 regelmäßig Konvois in die Ukraine mit Medikamenten und medizinischen Geräten an Bord. Mit dem Spendengeld aus der Schuierer-Stiftung will er Brandmelder für ein medizinisches Haus in der "Verstrahlungszone zwei" anschaffen. Den dritten Scheck nahm die Geschäftsführerin der Volkshochschule, Barbara Genzken-Schindler, entgegen. Die Einrichtung der Erwachsenenbildung bietet derzeit sieben Sprachkurse an und kann mit dem Geld weitere Dozenten bezahlen. Hans Schuierer hatte sich noch in der Zeit als Bürgermeister von Klardorf und später auch als Landrat zum Ziel gesetzt, monatlich "10 bis 15 Prozent seines Einkommens" für soziale Zwecke zu spenden. Erst später kam ihm die Idee zu einer Stiftung, die sich mittlerweile unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt befindet. Stiftungsbeirat MdL Franz Schindler trägt sich mit dem Gedanken, das Vermögen in eine Verbrauchsstiftung umzuwandeln, um auch das Grundkapital antasten zu können. Denn bei den momentanen Zinsen ließen sich kaum Erlöse erzielen.
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