Schwerpunktkontrolle der Polizei
Strafe für Raser folgt sofort

Wer am Freitag Vormittag den Grünwald-Berg zu schnell herunterfuhr, wurde an der Amberger Straße herausgewunken. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
01.07.2016
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An der Grünwald-Kreuzung, der Libourne-Allee und der Oder-Kreuzung wird immer noch zu schnell gefahren. Am Freitag hatte das mitunter kostspielige Folgen.

Bei der Kontrolle zogen die Polizeibeamten wieder zahlreiche Autofahrer aus dem fließenden Verkehr, um sie zu ermahnen, zu verwarnen oder anzuzeigen. Unter dem Motto "Kühler Kopf statt heißer Reifen" postierten sich Polizisten am Freitag Vormittag an der Einmündung der Amberger Straße in die ehemalige Bundesstraße 15 und "blitzten" die Autofahrer an der Grünwald-Kreuzung. Wer zu schnell dran war, wurde herausgewunken, belehrt oder verwarnt. An dieser Stelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Kilometern pro Stunde.

Oberkommissar Gerhard Richter betont den erzieherischen Wert der Sofortmaßnahme. Er bedient die Laserpistole und gibt die Informationen an die Kollegen weiter. "Wir konfrontieren den Autofahrer unmittelbar mit dem Vergehen", sagt Richter. Im Gegensatz zur Radarkontrolle, "bei der erst zwei Wochen später Post bekommt".

Die Statistik gibt der Polizei Recht. Sie verdeutlicht, dass allein in Bayern im vergangenen Jahr 17 180 Verkehrsunfälle auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen waren. Dabei starben 177 Menschen, 9899 wurden verletzt. Dieser Trend setzte sich im ersten Quartal 2016 fort. 34 Tote und 2479 Verletzte gab es bei 5802 "Geschwindigkeitsunfällen". Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei 304 Verkehrsunfällen eine Person getötet und 146 weitere Verkehrsteilnehmer verletzt.
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