Sehenswertes in der Schwandorfer Innenstadt
Kleiner Rundgang

Vermischtes
Schwandorf
24.07.2015
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Eine Führung durch Schwandorf, die 28 000 Einwohner zählende Große Kreisstadt, beginnt in der "guten Stube", am Marktplatz. Von dort aus geht es vorbei am Glockenspiel, welches täglich um 11 und 17 Uhr die Bayernhymne erklingen lässt.

Gegenüber der Wasserräder in der Naabuferstraße liegt das "Stettner Haus", in dem heute die Falkenauer Heimatstube und die Geschäftsstelle des Hospizvereins untergebracht sind.

Ein paar Schritte weiter befindet sich die früheste kulturelle Einrichtung der Stadt, das Heimatmuseum. Neben bemerkenswerten Exponaten zur Geschichte und Kultur der Stadt sind dort auf einer Fläche von 700 Quadratmetern regelmäßig Ausstellungen zu sehen.

Neu ist das Natur-Info-Zentrum. Die Darstellung der Oberpfälzer Naturräume Jura, Naabtal, Weiher- und Seenland, Fluss- und Auenlandschaften, Waldgebiete, Kulturland mit Wiesen, Feldern und Weiden sowie die gut 100 Tierpräparate eignen sich gut für Themenführungen.

Vom "Färberhaus" in der "Breiten Straße", einem aufwendig restaurierten Gebäude, gelangt man zum Adolf-Kolping-Platz, der unmittelbar an die Reste der alten Stadtmauer grenzt. Von der "Breiten Straße" geht es über die Bahnhof- und Friedrich-Ebert-Straße hinauf in Richtung Weinberg, wo die Eingänge zu den historischen Felsenkellern zu finden sind.

Auf halber Höhe des Weinbergs steht der Blasturm, ein Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, das einst als Wachturm und Wohnhaus für den Türmer diente, welcher die Bewohner vor Feinden und Feuergefahr warnte.

Im Jahr 1812 wurde dort Konrad-Max-Kunz, der Komponist der Bayernhymne, geboren. Und als sich der berühmte Maler Carl Spitzweg 1860 auf der Durchreise in der Stadt befand, fertigte er ein Bild des Blasturms an.

Über die Jakobskirche, die religiöse Keimzelle der Stadt, und das Rathaus führt der Weg zurück zum Marktplatz, dem Ausgangspunkt unseres kleinen Rundgangs.
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