So wird's am Wochenende
Da müssen wir jetzt wohl durch

Vermischtes
Schwandorf
13.05.2016
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Die entscheidende Frage zu Pfingsten ist: "Wie kann man sich dieses Wetter jetzt schönreden?" Ein paar Argumente gibt's. Zum Beispiel, dass die Sonne durchaus ihre Auftritte bekommt, und sich Kinder in Erzgebirge, Fichtelgebirge und Bayerwald sicher auch über den Schnee freuen werden. Ja, richtig gehört. Weiße Pracht, zu Pfingsten.

Und wenn wir schon dabei sind: Die biblischen Feuerszungen wären angesichts der späten Kälte durchaus wünschenswert, so für's Gemüt. Damit ist die Katze also aus dem Sack: Das lange Wochenende wird recht ungemütlich und kalt, aber mit den gerade aktiven Eisheiligen irgendwie auch mal wieder im klimatologisch korrekten Feld. Alles also gar nicht so ungewöhnlich. Die angesprochene weiße Pracht trifft in liegender Form auch wirklich nur die höchsten Wipfel ab 900 bis 1000 Meter.

Letzte "Wärme" gibt's am ehesten noch am heutigen Freitag. Nachdem die Wolken vormittags vorübergehend auflockern, zeigt sich neben neu entstehenden Quellwolken zeitweise die Sonne. Ab Mittag entwickeln sich einige, teils kräftige Regengüsse und Gewitter. Die treffen wie immer nicht jeden, aber mit einem Schauerrisiko von 70 Prozent dann doch viele. Zur Nacht hin lässt der Regen in kühlerer Luft nach. Die Temperaturen erreichen mit etwas Sonne zwischendurch noch einmal 17 Grad in Schönsee, 19 in Wernberg und 20 in Nabburg. Die Nacht ist bewölkt, oft trocken, bei 9 bis 6 Grad.

Der Samstag wird schon spürbar frischer, dazu ziehen bis in den Nachmittag kompakte Wolkenfelder durch. Daraus regnet es auch gelegentlich. Ansonsten wechseln am Spätnachmittag von Franken her Sonne und Wolkenfelder einander ab und es bleibt trocken. Bei nur noch 12 Grad in Oberviechtach, 13 in Schwarzenfeld und 15 in Burglengenfeld gehen die Temperaturen auf Talfahrt.

In der Nacht zu Sonntag klart es vorübergehend auf und bei 4 bis 0 Grad herrscht Frostalarm! Sonntag und Montag lassen sich zusammenfassen, denn in buntem Aprilwetter haben zeitliche Abgrenzungen kaum Sinn. Mit der kräftigen Maisonne entwickeln sich vor allem tagsüber immer wieder dicke, dunkle Quellwolken und bringen Regen, zum Teil auch mit Graupel, nachmittags vereinzelt sogar kurze Gewitter.

In den kräftigsten Schauern sowie in den kalten Morgenstunden, mischt sich bis etwa 600 Meter sogar nasser Schnee dazu. Und wie das bei solchen Schauerwetterlagen üblich Fall ist, scheint zwischendurch immer wieder die Sonne. Nur dann liegen die Temperaturen mit 11 Grad in der Schwandorfer City und bei Nittenau auch mal kurz im zweistelligen Bereich, sonst an beiden Tagen maximal 6 Grad auf den Höhen um Stadlern, 8 in Bruck und 9 in Fensterbach. Nachts ist bei längerem Aufklaren leichter Bodenfrost wahrscheinlich.

In der neuen Woche bleibt es dann zunächst unbeständig. Es gibt einen schnellen Wechsel aus zum Teil kräftigen Schauerbändern und Sonnenmomenten, wobei die Temperaturen nur sehr schleppend wieder auf 10 bis 15 Grad ansteigen. Trocken und deutlich sonniger sieht dann erst für das folgende Wochenende aus. Dann herrscht bei 18 bis 23 Grad auch wieder wesentlich mehr Frühlingsstimmung.

Letzten Bodenfrost gibt's es am Dienstagmorgen, danach sollte die Gefahr gebannt sein.

Weitere Informationen im Internet:
www.onetz.de/1668029
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