Staatsministerin Emilia Müller kürt Pflanze des Jahres
Taufe für die "Sinnliche Sissi"

Ministerin Emilia Müller taufte die "Sinnliche Sissi" zur Pflanze des Jahres 2017, beobachtet vom stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, dem Bezirksvorsitzenden des Gärtnereiverbandes, Ernst Fischer, Oberbürgermeister Andreas Feller (von links) sowie der Schwandorfer Gärtner-Familie Irrgang (im Hintergrund). Bild: Hirsch
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Schwandorf
21.04.2017
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Zum 14. Mal kürten die bayerischen Gärtnereibetriebe eine "Pflanze des Jahres". Die Wahl fiel heuer auf die "Sinnliche Sissi", die an ihren purpurroten Blütenherzen zu erkennen ist. Zum 13. Mal übernahm Staatsministerin Emilia Müller die Taufe. Sie wusste gut Bescheid über "die Herzenskönigin des Sommers".

Die "Sinnliche Sissi" gelte als "stabil und pflegeleicht", so Emilia Müller. Deshalb hatte die Ministerin auch keine Bedenken, als sie die Petunie mit Sekt taufte. "Sie wird es überstehen", zeigte sich die CSU-Politikerin bei der Zeremonie am Freitag in der Gärtnerei Irrgang in Schwandorf überzeugt. Dort eröffnete der Bayerische Gärtnereiverband, Bezirk Oberpfalz, offiziell das Gartenjahr. Die Blume mit den purpurroten Herzen wird beim "Tag der offenen Gärtnerei" am 29. April in den Mittelpunkt rücken. 300 Betriebe in Bayern werden sich an der Aktion beteiligen.

Die Gärtnerei Irrgang war bereits zum dritten Mal Schauplatz der Taufe. Inhaberin Sandra Irrgang führte die Gäste durch den Betrieb, der 2018 das 100-jährige Bestehen feiern wird. Sohn Christian ist in der vierten Generation bereits mit eingebunden. "Existenzbedrohlich" werde die Situation für den Familienbetrieb, so Sandra Irrgang, "wenn die Stadt die Naabbrücken sperrt". Doch Oberbürgermeister Andreas Feller konnte sie beruhigen: "Wir werden eine Behelfsbrücke errichten und den Zugang zur Gärtnerei sicherstellen".

Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gärtnereiverbandes, Ernst Fischer (Burglengenfeld), hob die Qualität der Produkte "frisch aus dem Gewächshaus" hervor und betonte: "Die Betriebe machen Lust auf das Gärtnern zu Hause". Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch stellte die Vielfalt des Angebots und die fachkundige Beratung der Gärtnerei vor Ort heraus. Oberbürgermeister Andreas Feller freute sich, einen "solchen Vorzeigebetrieb" in der Stadt zu haben. Ministerin Emilia Müller schätzt an den Gärtnereibetrieben vor allem die "Kundenfreundlichkeit, die Nachhaltigkeit und den verantwortlichen Umgang mit der Natur".
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