Statistik zeigt: Deutliche Zunahme der Einsätze - Tagung für die Kommandanten aus dem Landkreis
Feuerwehren immer stärker gefordert

Die Feuerwehr-Kommandanten aus dem Landkreis saßen zu ihrer Dienstversammlung gemeinsam im Saal des früheren Jugendheims. Bild: Baehnisch
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Schwandorf
27.04.2016
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Schwarzenfeld. Als "Mädchen für alles" sehen sich die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. Ob die klassischen Aufgaben wie der Brandschutz und die immer zahlreicheren technischen Hilfeleistungen oder die ehrenamtlichen Einsätze: Sie sind aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Kreisbrandrat Robert Heinfling zeigte am Sonntagvormittag in der Kommandanten-Dienstversammlung in Schwarzenfeld die zunehmenden Aufgaben auf.

In den 160 Feuerwehren innerhalb des Landkreises leisten derzeit 5830 ehrenamtliche Floriansjünger ihren Dienst am Bürger. Davon sind 1045 Atemschutzgeräteträger. Die 120 Jugendfeuerwehren des Landkreises verfügen über 1236 Nachwuchskräfte, wusste Heinfling zu berichten. Die Einsatzstatistik zeigte wiederum eine Steigerung von Einsätzen auf. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3841 Einsätze durch die Feuerwehren abgearbeitet. Davon waren 526 Brände, 2189 technische Hilfeleistungen, 385 Fehlalarmierungen, 263 Sicherheitswachen sowie 486 sonstige Maßnahmen. 2014 waren es noch 3297. Neben personellen Veränderungen stellte Heinfling in seiner Präsentation auch die neuen Fahrzeuge und Gerätschaften vor. Er dankte den jeweiligen Kommunen für ihre Bereitschaft, ständig neue Anschaffungen zu tätigen.

Es folgten Berichte aus den Fachbereichen. Kreisbrandmeister Josef Lingl stellte die Atemschutzlehrgänge des Landkreises dar. Dabei ging er auf die besonderen Teilnahmevoraussetzungen ein. Er mahnte die Führungskräfte, darauf ein besonderes Augenmerk zu haben. Er wünschte sich nachfolgende Ausbilder. Interessierte könnten sich jederzeit bei ihm melden.

Kreisbrandmeister Christian Demleitner erinnerte an die Sprechfunklehrgänge innerhalb des Landkreises. Insgesamt besuchten 83 Feuerwehrdienstleistende einen solchen Kurs. Auch die Lehrgänge in diesem Jahr werden wieder stark frequentiert. Demleitner ging ferner auf die Umstellung des Funkbetriebes auf den Digitalfunk ein. Die hervorragende Vorbereitung habe sich ausgezahlt mit einem reibungslosen Übergang von Analog auf Digital. EDV-Fachberater Christoph Beier ging auf die Einsatznachbearbeitung ein. Hier zeigte er den Kommandanten nochmals Neuerungen auf. Der neue Verantwortliche für die Maschinistenausbildung, Martin Pösl, stellte kurz sein Team vor. Dabei ging er auch auf die Voraussetzungen zum Feuerwehrführerschein ein. Kreisbrandmeister Günther Ponnath stellte Fire Trainer vor. Der Bereich Früh-Defi wurde durch Kreisbrandmeister Marek Engelmann bearbeitet. Kreisjugendwart Christoph Spörl nannte die aktuellen Zahlen der Jugendfeuerwehren. Abschließend stellte Heinfling die neue Ausgabe der Landkreisfeuerwehrzeitschrift vor. (Hintergrund)
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