Tag der offenen Tür bei den Imkern
Geheimnisse des süßen Goldes

Das Leben im Schaubienenstock war für alle Besucher ein Anziehungspunkt beim "Tag der offenen Tür" des Imkervereins Schwandorf. Bild: gab
Vermischtes
Schwandorf
01.07.2016
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Wie wird aus Nektar Honig? Und warum ist er manchmal hell und manchmal dunkel? Diese und mehr Fragen beantworteten die Imker beim "Tag der offenen Tür" im Bienenheim.

Der Imkerverein Schwandorf veranstaltet am vergangenen Sonntag im Bienenheim in Niederhof einen "Tag der offenen Tür". Von 11 bis 18 Uhr konnten sich die Besucher in die Geheimnisse der Imkerei einweihen lassen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Naturprodukt "Bienenhonig".

Der Verein bot beim "Tag der offenen Tür" dabei allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit des Imkers. Außerdem wurden die Besucher auf die Bedeutung der Bienen für die Natur in den Vorführungen hinge wiesen. In einem Schaukasten konnten die Besucher das Leben eines Bienenvolkes in einem Bienenstock verfolgen. Die Imker gaben auch Auskunft über alle notwendigen Gerätschaften, die er braucht, vor allem für die Honigernte.

Honig gibt es nicht ohne Biene, Produkt und Insekt gehören unzertrennlich zusammen, stellte Zuchtwart Johann Kagerer bei seinen Ausführungen fest. Ähnlich wie wir Menschen unsere Vorräte behandeln, so setzen die Honigbienen dem gesammelten Nektar und Honigtau Stoffe hinzu und entziehen Wasser, erklärte der Referent. Dann muss der Honig in den Waben reifen. Der gesammelte, eiweißreiche Pollen wird separat "eingelagert" und dient zur Versorgung der Bienenlarven.

Honig ist kein Fertigprodukt der Natur. Erst durch die Arbeit der Bienen wird der süße Nektar der Blüten aus Gärten, Wiesen und Felder zu hellem Blütenhonig verwandelt. Aus dem Honigtau - einer Ausscheidung von Blattläusen an Blättern, Nadeln und Zweigen besonders der Waldbäume - entsteht der dunkle Blatt- und Waldhonig. Bienenhonig enthält Enzyme, Vitamine, Mineralien, Säuren, Aminosäuren, Hormone, Inhibine, Aromastoffe, Kohlenhydrate und - nach den Richtlinien des Imkerbundes - maximal 18 Prozent Wasser. Unreifer Honig enthält 30 Prozent Wasser oder mehr. Weitere Bienenerzeugnisse sind Blütenpollen, Propolis, Bienenwachs und Gelee Royal (das Futter für die Bienenkönigin). Ein Königinnen- und Ablegermarkt sowie Produkte wie Met oder Salben rundeten das Angebot ab.
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