Tagesmütter-Vermittlung des SkF läuft seit 20 Jahren
Aus Pilotprojekt wird Erfolgsmodell

SkF-Vorsitzende Hermine Rodde (links) und die Leiterin "Tagesmutter-Vermittlung", Petra Preißler-Urbanek (rechts), ehrten Ingeborg Jäger (Zweite von rechts) und Monika Mois (Zweite von links) für 20 Jahre Einsatz als Tagesmütter. Bild: Hirsch
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Schwandorf
26.11.2016
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Das bayerische Sozialministerium wählte vor 20 Jahren drei Landkreise für das Pilotprojekt "Tagesmutter-Vermittlung" aus, darunter auch Schwandorf. Die Trägerschaft übernahm der "Sozialdienst katholischer Frauen", der am Donnerstag das 20-jährige Bestehen feierte und dabei langjährige Tagesmütter ehrte.

Die Einsätze der 30 Tagesmütter regelt die Diplom-Sozialpädagogin (FH) Petra Preißler-Urbanek. Sie erinnerte an die Gründung des auf drei Jahre befristeten Projekts, "das 1996 Fahrt aufgenommen hat". Daraus sei eine Erfolgsgeschichte geworden, Dank des Landkreises, der nach der Pilotphase die Förderung weiter gewährte. Die ausgebildeten Tagesmütter dürfen bis zu fünf Kinder in ihre Obhut nehmen.

Ingeborg Jäger (Schwandorf) ist seit Anfang an dabei und hat im Laufe der 20 Jahre 66 Kinder betreut. Das 20-jährige Jubiläum konnte auch Monika Mois (Schwandorf) feiern, die seitdem 60 Kinder beaufsichtigt und gefördert hat. SkF-Vorsitzende Hermine Rodde überreichte eine Urkunde ferner eine weitere langjährige Tagesmütter: Gisela Kulka (Nittenau), Angelika Winter (Altenschwand), Heike Ellmann (Schwarzenfeld), Veronika Gruber (Altenschwand), Martina Barth (Maxhütte-Haidhof), Elke Falter (Wackersdorf), Maria Hanauer (Oberviechtach), Nicole Schmirler (Oberviechtach), Brigitte Richter (Neunburg v.W.) und Angela Dobadka ( Maxhütte-Haidhof).

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf sieht die Tagespflege als "gute Alternative" zur Krippe. Der Bodenwöhrer Pfarrer Johann Trescher ist geistlicher Beirat des SkF und mahnte die Tagesmütter, die religiöse Erziehung nicht zu vernachlässigen, "damit der Glaube nicht verdunstet".
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