Umweltschützer wehren sich gegen Stromtrassen
Bauernhöfe in Gefahr

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern e. V. Bild: hfz
Vermischtes
Schwandorf
03.02.2016
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Der "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V." (BUND) und der Landesverband Bayern wehren sich gegen eine "Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung" von Norden nach Süden. Sie plädieren vielmehr für eine dezentrale Versorgung. Beim Treffen der Oberpfälzer Kreisverbände in Schwandorf waren sich Bundesvorsitzender Hubert Weiger und Landesbeauftragter Richard Mergner einig in ihrer Befürchtung: "Die HGÜ fördert den Erhalt der Braunkohlekraftwerke und die Einspeisung von Atomstrom aus Tschechien."

BUND-Vorsitzender Hubert Weiger sieht die bäuerliche Landwirtschaft in Gefahr. "Sie kann nicht mit dem Weltmarkt konkurrieren", betonte der oberste deutsche Naturschützer. Dafür stehe der Familienbetrieb für Vielfalt, artgerechte Tierhaltung und hohe Qualität. Stellvertretende Landesvorsitzende Doris Tropper macht sich für die Unterbringung der Flüchtlinge in leerstehenden Wohnungen stark. "Auf keinen Fall dürfen weitere natürliche Lebensräume zubetoniert werden", sagte sie.
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