Verein bestätigt Auszeichnung
Schwandorf bleibt „Fairtrade-Stadt“

Der Sprecher der Steuerungsgruppe, Alfred Damm (links), übereichte die Urkunde an Oberbürgermeister Andreas Feller (rechts). Schwandorf darf sich weiter "Fairtrade-Stadt" nennen. Bild: Hirsch
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Schwandorf
24.06.2016
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Seit Juni 2014 darf sich Schwandorf "Fairtrade-Stadt" nennen. Der "Verein zur Förderung des fairen Handels" hat die Kriterien nun erneut überprüft und die Auszeichnung bestätigt. "Es war nicht schwer, den Titel zu verteidigen", wählte der Sprecher der Steuerungsgruppe, Alfred Damm, einen Ausdruck aus dem Sport.

Einzelhandelsgeschäfte, Schulen, Gastronomie, Steuerungsgruppe: Alle hätten mitgemacht und damit die Voraussetzungen für eine Verlängerung geschaffen. Schwandorf ist die 262. Fairtrade-Gemeinde in Deutschland und eine von 1400 Kommunen in 24 Ländern.

Große Warenliste


Wer "Fairtrade-Gemeinde" werden will, muss Aktivitäten vor Ort nachweisen, Geschäfte und Gastronomie zum Verkauf von Waren aus der "Dritten Welt" ermuntern und ein Netzwerk aus Handel, Schulen, Vereinen und Kirchen knüpfen. Die Warenliste der "Fairtrade-Produkte" umfasst vor allem Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Schokolade und Bananen, aber auch Blumen und nützliche Dinge des täglichen Bedarfs.

Schokoriegel für Schüler


Nach der Grundschule Fronberg und der Mädchenrealschule St. Josef wird in Kürze auch die Mittelschule Dachelhofen das Siegel erhalten. Sprecher Alfred Damm kündigte für die Fairtrade-Wochen im September einen Vortrag an. Am 8. August beteiligt sich die Steuerungsgruppe am Kulturfest der Stadt. Weitere Beteiligungen sind beim Weihnachtsmarkt und beim Volksfest geplant. Oberbürgermeister Andreas Feller spendet allen Abc-Schützen der Stadt zum ersten Schultag einen "fairen Schokoladenriegel". Das versprach er bei der Urkundenüberreichung am Mittwoch im Rathaus.
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