Verstorbener Stadtpfarrer Albert Kreuzer in Regensburg beigesetzt
Immer für die Menschen da

Blick in die Stiftskirche St. Johann: Zahlreiche Gläubige gaben dem verstorbenen Geistlichen Albert Kreuzer das letzte Geleit. In der Gruft der Kirche wurde sein Leichnam gestern beigesetzt. Bild: rid
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Schwandorf
05.01.2016
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"Albert Kreuzer war gerne Pfarrer". Dekan Hans Amann sprach den Gläubigen aus der Seele, die dem verstorbenen Geistlichen am Montag in Regensburg das letzte Geleit gaben.

Regensburg/Schwandorf. An der Trauerfeier in der Niedermünsterkirche und an der Beisetzung in der Stiftskirche St. Johann in Regensburg nahm auch eine Schwandorfer Delegation mit Oberbürgermeister Andreas Feller an der Spitze teil.

26 Jahre lang, von 1974 bis 2000, war Albert Kreuzer Pfarrer von St. Jakob und damit auch zuständig für die Expositur Haselbach. 1998 wählten ihn seine Mitbrüder zum Dekan. Sein Nachfolger Hans Amann hat den Bischöflich Geistlichen Rat und Kanonikus als "lebensfrohen Menschen und frommen Priester" in Erinnerung. "Immer aufrecht vor Gott und für die Menschen da".

Sein Vorgänger habe in Schwandorf auch "bauliche Akzente" gesetzt, so Dekan Hans Amann. Er erinnerte an die Sanierung des "Alten Pfarrhofes" mit Umbau zum Kindergarten und Pfarrheim, die Errichtung eines zweiten Kindergartens sowie die Innen- und Außenrenovierung der Pfarrkirche. Albert Kreuzer habe erkannt: "Seelsorge braucht gute Strukturen und engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen bei der Ausbreitung des Evangeliums". Und sie hatte der Geistliche zur Seite. Bei der Betreuung der Kinder, der Jugendgruppen und Ministranten, in der Erwachsenenbildung und in der Sorge um die alten und kranken Menschen der Pfarrei. Am 24. Januar wäre Albert Kreuzer 80 Jahre alt geworden. An diesem Tag findet um 10.30 Uhr in der Schwandorfer Jakobskirche ein Gottesdienst zu Ehren des Verstorbenen statt. Das Requiem am Montag in der Niedermünsterkirche zelebrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger zusammen mit dem früheren Passauer Bischof Wilhelm Schraml und zahlreichen Mitbrüdern. Nach dem Gottesdienst zogen die Gläubigen hinüber zur Stiftskirche St. Johann am Dom. Dort, wo Albert Kreuzer regelmäßig die Messe las, stand der Sarg. Daneben die priesterlichen Insignien: Kelch, Stola, Birett und Messbuch. Stiftsdekan Heinrich Wachter sprach die Segensgebete und geleitete den Sarg hinunter zur Gruft. Zahlreiche Gläubige und Fahnenabordnungen aus Schwandorf nahmen daran teil. Darunter die Feuerwehr Krondorf, die Kolpingfamilie, der Frauenbund und der Josefi-Verein, dessen Ehrenmitglied Albert Kreuzer war.
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