Vier Gymnasiasten mit Traumnote 1,0
„Pirates of the CarABIan“

Oberstudiendirektor Fritz Pawlick (rechts) sowie die Kollegstufenbetreuer Waltraud Wördemann (zweite von rechts) und Ottmar Brunner (links) zeichneten die besten Absolventen besonders aus. Das Bild zeigt von links: Vroni Hischa, Ferdinand Frank, Jana Brunner, Jürgen Groher, Nina Brolich und Marina Prechtl. Bild: Hirsch
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Schwandorf
25.06.2016
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Vier Absolventen mit der Traumnote 1,0: Schulleiter Fritz Pawlick sprach bei der Abiturfeier des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums von einem "sensationellen Ergebnis". Auch für ihn war der gestrige Tag ein besonderer.

Der Oberstudiendirektor geht am Ende des Schuljahres in Pension. Von den 116 Schülern, die vor acht Jahren in die Schule eintraten, schafften es 98 bis zur Kollegstufe und 79 bis zum Abitur. Die erfolgreichen Absolventen erhielten gestern "das begehrte bayerische Abiturzeugnis", wie der Schulleiter betonte. Die Schüler hatten sich den Beinamen "Pirates of the CarABIan" gegeben. Oberstudiendirektor Fritz Pawlick nahm "die Piraten" mit auf eine "Bildungsreise um die Welt".

Die Globalisierung habe viele Menschen verunsichert, stellte der Schulleiter fest. Sie sehnten sich zurück nach überschaubaren Einheiten, nach Tradition und Regionalität. Nach einer Heimat und bleibenden Werten. Die Heimat lasse sich heute aber nicht mehr räumlich lokalisieren, sondern sei eine Sache des Herzens geworden. Der Mensch fühle sich zunehmend wohl in kleineren Räumen, "in denen er sich zurecht findet und in denen er die Spielregeln beherrscht", betonte Fritz Pawlick.

"Eine Heimat geben"


Elternhaus und Schule seien bestrebt gewesen, so der Oberstudiendirektor zu den Abiturienten, "euch eine Heimat zu geben". Er zeigte sich überzeugt: "Ihr verlasst jetzt zwar eure vertraute Umgebung, seid aber wohl vorbereitet auf die neuen Herausforderungen."

Schülersprecher Jürgen Groher bescheinigte seinen Mitschülern Durchhaltevermögen. "Im Hin und Her zwischen Sport, Führerschein und Freund oder Freundin haben wir auch noch Zeit für die Schule gefunden." Jürgen Groher war sich bewusst: "Wir alle haben von dem sozialen Netzwerk aus Schule und Elternhaus profitiert."

Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Elke Horsch ließ die Lehrer "der Reihe nach antreten", um ihnen für die Begleitung der Schüler zu danken. Oberbürgermeister Andreas Feller gratulierte den Abiturienten im Namen der Stadt zu den "tollen Leistungen": Viermal 1,0, 15 Mal zwischen 1,1 und 1,5 und zehnmal zwischen 1,6 und 1,9. Gesamtschnitt 2,2.

Die Einser-Abiturienten Nina Brolich, Jana Brunner, Ferdinand Frank und Vroni Hischa erhielten zum Zeugnis diverse Preise und Stipendien fachlicher Vereinigungen. Jürgen Groher erzielte mit 1,1 das zweitbeste Ergebnis, Martina Prechtl schaffte eine Durchschnittsnote von 1,2. Christian Knutzen, Ferdinand Frank und Marina Prechtl wurden zudem von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden geehrt.

Herzlicher Empfang


Die Konzertband der Schule unter der Leitung von Stefanie Jehl gestaltete die Abiturfeier musikalisch. Einen herzlichen Empfang bereiteten Schüler, Lehrer und Eltern dem Kollegstufenbetreuer Ottmar Brunner, den eine schwere Erkrankung zu einer Pause gezwungen hat. Für ihn sprang Waltraud Wördemann ein, die im vergangenen Jahr bereits verabschiedet worden war und ihren Ruhestand unterbrach, um die Schüler zum Abitur zu begleiten.

Im Hin und Her zwischen Sport, Führerschein und Freund oder Freundin haben wir auch noch Zeit für die Schule gefunden.Schülersprecher Jürgen Groher


Ihr verlasst jetzt zwar eure vertraute Umgebung, seid aber wohl vorbereitet auf die neuen Herausforderungen.Schulleiter Fritz Pawlick
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