Volkstrauertag: Gedenken in der Fichtlanlage
Mahnung zum Frieden

Oberbürgermeister Andreas Feller legte zusammen mit seinen Stellvertreterinnen Ulrike Roidl (rechts) und Martina Englhardt-Kopf (links) am Mahnmal einen Kranz nieder und gedachte gemeinsam mit den Bürgern der Opfer von Krieg und Gewalt. Bild: Hirsch
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Schwandorf
14.11.2016
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"So lange Menschen glauben, dass Konflikte nur mit Gewalt zu lösen sind, hat der Frieden keine Chance". Oberbürgermeister Andreas Feller warnt deshalb vor Vorurteilen und Ausgrenzung. Bei der Feier zum Volkstrauertag am Mahnmal in der Fichtlanlage rief er zu Respekt und Achtung vor dem Mitmenschen auf.

Stadträte, Vereinsabordnungen und weitere Bürger gedachten gestern der Opfer von Krieg, Gewalt und Terrorismus sowie der deutschen Soldaten, die in Auslandseinsätzen zu Tode kamen. Der Oberbürgermeister nahm die Feier zum Anlass, auf die Bedeutung der Menschenrechte und des Friedens hinzuweisen. Auch in den Stadtteilen und umliegenden Gemeinden trauerten die Bürger um die Opfer von Krieg und Terrorismus. "Aber unser Leben steht im Zeichen der Versöhnung", sagte Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter während der Feierstunde am Samstagabend. Er wies auf die wichtige Arbeit des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge hin, der den Kontakt zu den Schulen suche und die Jugendlichen zu den "Orten der Erinnerung" führe. Gedenkstätten sollen Brücken schlagen , an das Leid der Menschen erinnern und zum Frieden mahnen.
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