Von Regensburg nach Jerusalem in vielen Etappen
Pilgern mit dem Radl

Vermischtes
Schwandorf
17.11.2016
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Von Regensburg nach Jerusalem radeln, das klingt nach einem "Ironman auf zwei Rädern". Die Teilnehmer nahmen sich allerdings Zeit und verteilten die 4350 Kilometer lange Strecke auf fünf Jahre. Von den Erlebnissen berichtete Pilgerleiter Dr. Heribert Popp am Montag im Pfarrheim St. Paul.

Der Uni-Professor aus Maxhütte-Haidhof ist ein begeisterter Pilger. Nach zehn Altötting-Wallfahrten suchte er eine neue Herausforderung und organisierte Radtouren nach Santiago de Compostela, Rom und zuletzt nach Jerusalem. 37 Pilger starteten vor fünf Jahren zur Klostertour entlang der Donau nach Wien. 33 waren es im zweiten Jahr, als von Wien über Bratislava und Budapest nach Belgrad ging. Bei der dritten Tour hatten 15 Teilnehmer an einem Tag einen "Platten", verursacht durch "serbisches Killerkraut ". Die nächste Hürde wartete an der türkischen Grenze. Der Begleitbus hatte Naabecker Bier an Bord und dürfte damit nicht einreisen. Also fuhr der Busfahrer zurück zum zuletzt belegten Hotel und lagerte dort den Gerstensaft bis zur Rückkehr ein .

Probleme gab es auch in Syrien. Aus politischen Gründen dürfte die Gruppe nicht durchreisen und bewältigte die Strecke virtuell in einem Studio auf Spinning-Rädern. "Ein Novum in der Radszene", so Dr. Popp.

Im vergangenen Jahr radelten dann 26 Pilger auf den Spuren Jesu durch das Heilige Land: Jordanien, Israel und Palästina. Leiter Dr. Heribert Popp fasste die Erlebnisse der fünfjährigen Tour in einem Buch zusammen, das er am Montag nach seinem Vortrag dem KAB-Kreisvorsitzenden Franz Pointl überreichte.
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